Amtseinführung
Pfarrersehepaar Huber herzlich in Füssen begrüßt

Großer Tag für die evangelische Kirchengemeinde Füssen: In einem Festgottesdienst wurde das Pfarrer-Ehepaar Ilka und Andreas Huber in der Christuskirche von Dekan Jörg Dittmar ins Amt eingeführt. Damit ist die seit Pfingsten 2010 verwaiste dritte Pfarrstelle (neben Pfarrer Joachim Spengler in Füssen und Pfarrer Thomas Seitz in Lechbruck) wieder besetzt.

'Sie werden wunderbare Momente erleben, wenn Sie am Schicksal der Menschen teilnehmen dürfen', stellte Dekan Jörg Dittmar in seiner Begrüßung fest. 'Für Sie ist diese Stelle wie der Start eines Paragliders. Er muss rennen, starten und auf ihn tragende Winde hoffen.' Auch die Vermittlung des Glaubens brauche Mut: 'Es muss auf Wärme und Aufwind gesetzt werden, wenn wir auf Kälte treffen.'

In seiner 'Antritts-Predigt' wünschte sich Pfarrer Andreas Huber eine Gemeinde, die miteinander kommuniziert und 'im Miteinander ankommt'. 'Ich wünsche mir keine Gemeinde der ,grauen Mäuse’ sondern Menschen, die sich auch im Alltagsbetrieb Zeit nehmen, Heil und Glauben zu finden.'

Beim Empfang im 'Haus der Begegnung' begrüßte auch Vize-Landrat Hubert Endhardt die neuen Pfarrer freudig. Im Landkreis sei man froh über jede besetzte Pfarrstelle und wisse um die wertvolle Arbeit, die hier geleistet werde. Gerade in Zeiten von Veränderung und gesellschaftlicher Pluralität brauche es Vorbilder und Persönlichkeiten, die den Glauben manifestieren und grundlegende christliche Werte in die Gesellschaft einbringen. Sein Appell: 'Mischen Sie sich ein, überlassen Sie diesen sozialen Kosmos nicht sich selbst.'

'Wenn eine Fränkin und ein Oberbayer in Füssen tätig werden und dazu noch die Liebe zu den Bergen und zum Eishockey in sich tragen, kann das nur ein gutes Zusammenspiel ergeben', unterstrich Zweite Bürgermeisterin Uschi Lax. Sie freute sich, dass ein junges Pfarrers-Paar mit kleinem Kind diese Stelle antritt. Schulamtsdirektor Eduard Gapp betonte, dass es Menschen brauche, die die christlichen Werte in der Bevölkerung tragen: 'Unser Hauptberührungspunkt sind die Schulen und ihr Religionsunterricht' – Letzterer sei eine oftmals nicht genug geschätzte Aufgabe.

'Willkommen in Füssen – im Vorgarten des Paradieses oder inmitten von Bergen und Natur zumindest mit einem Vorgeschmack darauf': So begrüßte der katholische Dekan Frank Deuring die Neuankömmlinge. Sein Wunsch sei es, sich gegenseitig im Glauben zu bestärken und durch gelebte Ökumene gemeinsam voranzuschreiten.

'Wir freuen uns unbandig, dass ihr da seid', so Dr. Heiko Thiele als Vertreter des Kirchenvorstands. Es gebe große Felder in der Jugendarbeit und Seniorenseelsorge zu beackern, und es gelte Impulse auf die immer wieder auftauchende Frage zu finden: Wie kann man den Menschen Glauben vermitteln?

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