Fastenwallfahrt
Pfarrer Ried aus Lengenwang eröffnet die Reihe in Maria Hilf in Speiden

«Ich freue mich, dass ich den Reigen der diesjährigen Fastenwallfahrtstage eröffnen darf.» Mit diesen Worten begrüßte gestern Pfarrer Stefan Ried aus Lengenwang die zahlreichen Besucher im Marien-Kleinod Maria Hilf in Eisenberg-Speiden. Auch Ortspfarrer Dariusz Niklewicz hieß alle Gläubigen willkommen und wünschte erbauliche und tief gehende Gottesdienste, auch wenn derzeit fast apokalyptische Bilder aus Japan die Stimmung der Menschen trübten.

Fasten und Festmachen

In seinen einleitenden Worten brachte Pfarrer Ried das Fasten mit Festmachen in Verbindung. Verankern mit Gott und die Verbindung zu der ausgestreckten Hand Gottes suchen und sich von dieser leiten zu lassen. An der Hand Gottes zu gehen, war auch das durchdringende Thema seiner Predigt. Der Prediger erwähnte die nachhaltige Wirkung, wenn ein bedeutender Mensch einem die Hand reicht. Einem die Hand reichen bedeute immer, die kostbare Gabe der Zuneigung, der Fürsorge und der Liebe oder auch des Trostes zu erfahren. Jesus reichte seine Hand auch den Kranken, Verstoßenen und den Aussätzigen. Sie erfuhren dadurch nicht nur Heilung, sondern auch Zuneigung. «Diese göttlichen Kräfte sendet Jesus allzeit aus und wir können sie erfahren, wenn wir uns ihm anvertrauen», so Pfarrer Ried.

Gottes mütterliche Züge

Sich in seine Hände zu begeben heiße, Geborgenheit zu erfahren und sich von Jesus tragen zu lassen. Auch in Stunden des Zweifels und der Ungewissheit sage Jesus: «Ich vergesse Euch nicht.» Damit kämen auch die mütterlichen Züge Gottes klar zum Vorschein. Jesus verkündete keinen Gott der Strafe, sondern der Güte und der immerwährenden Liebe. Somit können wir uns alle in Gottes Händen geborgen und angstfrei fühlen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ