Vergleich
Ostallgäuer Politiker und ihre Gehälter: Von der freien Wirtschaft weit entfernt

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück brachte eine Debatte über leistungsgerechte Bezahlung von Politikern ins Rollen: Er beklagt, dass etwa ein Bundeskanzler zu wenig verdiene - im Vergleich zu Sparkassendirektoren. Wie aber denken heimische Kommunalpolitiker, zum Beispiel Ostallgäuer Bürgermeister über das Thema?

'Wir jammern bestimmt nicht, dass wir zu schlecht bezahlt werden', sagt dazu Manfred Rinderle als Sprecher der Ostallgäuer Bürgermeister. Auch wenn die Belastung eines Gemeindeoberhaupts mit der eines Firmenchefs ein Stück weit vergleichbar sei. Gemeindeoberhäupter arbeiteten im Schnitt über 60 Stunden in der Woche und investierten viel Freizeit, um sich um ihre Bürger zu kümmern.

Füssens Bürgermeister Paul Iacob hält die Gehälter mancher Spitzenmanager für 'unmoralisch'. Bei einer Stadt in der Größe Füssens liegt das Stadtoberhaupt bei 6.410 Euro pro Monat plus 1.000 Euro Aufwandsentschädigung. Entscheidend für Iacob ist es jedoch, ein solches Amt aus Überzeugung und mit Herzblut auszuüben.

Wie Pfrontens neue Bürgermeisterin Michaela Waldmann über ihren Verdienst (6.150 Euro pro Monat) denkt, wieviel im Vergleich ein Sparkassenvorstand oder der Geschäftsführer eines kleinen Unternehmens verdient, dazu eine Infografik mit der Besoldung von Bürgermeistern verschiedener Ortschaftsgrößen finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 27. Februar 2013 (Seite 25).

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