Gunglhos
Orden für Schwangauer Narren

Über «hohen Besuch» zeigte sich der Elferrat des Faschingsvereins Schwangau mit seinem Präsidenten Wolfgang Heinzeler sehr erfreut: Der Präsident des Bayerisch-Schwäbischen Fastnachtsverbands Eugen Müller (Vizepräsident im Bund Deutscher Karneval) kam zum 3. Gungelhosabend.

Und er kam nicht mit leeren Händen. Faschingsgemäß waren es elf Aktive und Gönner des Vereins, die Müller mit dem Orden des Verbandes auszeichnete: Brigitte Guggemos (Bühnenbilder), Annemarie Hauptmann (farbliche Gestaltung der Prinzenwagen, Beschriftungen), Rudi Kless (Dorfbeschallung beim Faschingsumzug), Nikola Lenz (trainiert seit Jahren die Kindergarde), Otto Mendler (stellt «edle» Wagen für das Prinzenpaar zur Verfügung), Isa Müller (seit Jahren aktiv auf der Bühne), Steffi Perkmann (Mädchen für alles), Sandra Rosinger (spendet seit Jahren die Blumensträuße), Markus Schneidberger (Materiallieferant für Bühne und Zugwagen), Wolfgang Schopper (Bierspender für den Paulanerwagen im Faschingsumzug) und Seppi Schweiger (lange Elferrat, seit Jahren auf der Bühne).

Der Präsident denkt immer wieder gerne an Schwangau zurück, schließlich fanden dort unter seiner Federführung mehrere wichtige Veranstaltungen des Verbandes statt. So tagte man auf dem bis heute höchstgelegenen Tagungsort Tegelberg. Damals (1983) war der jetzige Bürgermeister Reinhold Sontheimer Faschingspräsident. Da die Ziele des Bayerisch-Schwäbischen Fastnachtsverbandes mit seinen rund 120 Mitgliedervereinen die Pflege des heimatlichen, des fastnächtlichen Brauchtums ist, fühlt Müller sich in Schwangau besonders wohl. So faszinierte ihn auch der Höhepunkt des Abends, der Auftritt der Gunglhosdamen, die das Ortsgeschehen unter die Lupe nehmen.

Tief beeindruckt zeigte sich Müller von der Jugendarbeit des Vereins. Etwa in der Kinder- oder Jugendgarde oder dem jungen Hofstaat stünden die jungen Leute mit Begeisterung auf der Bühne, um andere Menschen zu erfreuen. Nicht zum ersten Mal begeistert zeigte er sich von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskapelle. Dass er von einem «faszinierenden Programm» in Schwangau sprach, ist für die Verantwortlichen des Vereins ist das ein großartiges Lob, kommt es doch aus berufenem Mund.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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