Neujahrsempfang
Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Michael

Er ist schon zur Tradition geworden: der Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Michael in Bayerniederhofen. Heuer hatte die Feier durch den Zusammenschluss von Schwangau, Bayerniederhofen und Trauchgau zur Pfarreiengemeinschaft eine besondere Bedeutung. Die Zusammenarbeit wurde vorwiegend gelobt.

Kirchenpfleger Gerhard Straubinger begrüßte die Gäste herzlich: «Ihr habt sicher schon bemerkt, dass ein ,paar Fremde aus den Nachbargemeinden Schwangau und Trauchgau eingeladen wurden», sagte er mit einem Augenzwinkern. Dies habe freilich mit der 2010 gegründeten Pfarreiengemeinschaft zu tun. In angenehmer Atmosphäre sei die Arbeit in der neuen Pfarreiengemeinschaft abgelaufen. Etwa wurden ein Seelsorgeteam aufgestellt und ein neuer Pfarrbrief kreiert. Auch musste eine neue Gottesdienstordnung erstellt werden. Im Großen und Ganzen sei alles durch gegenseitiges Entgegenkommen und sachliche Diskussion «ganz gut gelaufen». Dennoch warnte er vor zu viel Wandel: «Unser Wunsch ist, dass sich die Pfarreiengemeinschaften nicht so schnell vergrößern.»

«Es zeigt sich, dass es in Bayerniederhofen ein großes Potenzial an Mitgliedern gibt, die bereit sind, das kirchliche Leben mitzugestalten», dankte Pfarrer Markus Dörre. Wenn auch die Pfarreiengemeinschaft einige Veränderungen bringe, so werde es leichter gehen, wenn viele Menschen sich in das kirchliche Leben mit einbringen, sagte er. Verstehen könne man das Leben ohnehin nur rückwärts, aber leben müsse man es vorwärts: «Wir werden mitgezogen, die Zeit vergeht und dabei sollten wir als gläubige Christen hoffnungsvoll in die Zukunft schauen», so Dörre. Es sei positiv, dass die drei Gemeinden in der Pfarreiengemeinschaft gemeinsam arbeiteten, zusammenlebten und gemeinsam feierten, um einander noch besser kennenzulernen.

«Wenn wir all dies beherzigen, dann ist die Pfarreiengemeinschaft eine Chance, um gemeinsam viel Sinnvolles zu gestalten und dabei einen Blick füreinander zu bekommen - auch über die Ortsgrenzen hinaus», sagte der Pfarrer.

Halblechs Zweiter Bürgermeister Johann Gschwill lobte den gemeinsamen Dialog der Pfarreiengemeinschaft. «Vor einem Jahr saßen wir hier beisammen und wussten nicht, was die Zukunft bringt und wie es in unserem kirchlichen Leben weitergehen soll. Viele Fragen standen im Raum - und heute haben wir alles mutig angepackt.»

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