Tiroler Grundbesitz
Neue Wassertanks für Füssener Hütte sind installiert

Sie ist das Kleinod des Füssener Grundbesitzes in Tirol, manchmal aber auch ein Sorgenkind: die Füssener Hütte. Im vergangenen Jahr gab es Probleme mit der Wasserversorgung, berichtete Ingenieur Hans Seiser im Stadtrat. Doch die wurden nun behoben: Anfang Mai wurden neue Tanks installiert.

Seiser ist stets ein gern gesehener Gast im Stadtrat. Bringt er doch bildlich gesehen immer etwas Geld mit. So auch dieses Mal: 30000 Euro hat er 2010 an die Stadt überwiesen, mit 25000 Euro rechnet er in diesem Jahr. Mit Blick auf die klammen Kassen hören die Kommunalpolitiker diese Botschaft immer gerne.

Leck im Tank: Kaum ein Tropfen kommt an

Dieses Mal hatte der Ingenieur, der sich seit vielen Jahren um den Tiroler Grundbesitz der Kommune kümmert, aber nicht nur gute Nachrichten im Gepäck: Es gab erhebliche Probleme mit der Wasserversorgung auf der Füssener Hütte. Der alte Tank war leck, kaum mehr ein Tropfen Wasser kam in der Hütte an.

Zwar wurde umgehend der Austausch des Tanks in die Wege geleitet, doch wurde dies durch den frühen Wintereinbruch im Oktober ausgebremst. Anfang Mai konnten die rund 20000 Euro teuren Arbeiten aber unter Dach und Fach gebracht werden. << Jetzt haben wir wieder Wasser >>, freute sich Seiser.

Weitere Kosten in der Füssener Hütte fielen nach einer << gesundheitspolizeilichen Überprüfung >> an, so Seiser: Denn fehlende Fliesen in Lagerräume waren moniert worden, auch mussten zum Beispiel Stromleitungen verlegt werden. Ausgesprochen erfolgreich verlief dagegen << eine sehr komplizierte Schlägerung am Salober >>, berichtete Seiser dem Stadtrat. Aus einem sehr felsigen und steilen Gelände habe man heuer im März 140 Festmeter überreifes Holz herausgeholt und mit Seilbahn und Traktor zu Tal gebracht.

Die Mühe lohnte sich: << Wir haben einen Spitzenpreis erzielt. >> 106,50 Euro pro Festmeter habe man erhalten.

Mit Strom auch Wasser und Kanal regeln

Auf Nachfrage von Niko Schulte (CSU) ging Seiser auch auf den bereits seit längerem angedachten Stromanschluss für die Füssener Hütte ein. Da die Stromleitung über neun Kilometer durch felsiges Gebiet führe, sei sie nur machbar, wenn sie innerhalb der Wege verlegt werde. Dann müsste man wohl aber auch gleich den Wasseranschluss und die Kanalisation regeln. Ein teures Vorhaben, das nur klappen könne, wenn alle vier Hütten im Raintal sich beteiligen. Und wenn Fördermittel fließen. << Wir sind dran >>, versicherte Seiser. << Aber das ist ein Langzeitprojekt. >>

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