Gedenken
Neue Tafel erinnert an Unfall von 1907 am Schlossweiher bei Eisenberg

Nahe der großen Felswand unterhalb der Burgruine Hohenfreyberg können Wanderer seit kurzem an einem Felsbrocken eine kleine Gedenktafel entdecken. Josef Berkmiller aus Schweinegg und Bertold Pölcher aus Zell ließen sie anfertigen, nachdem ein Marterl aus dem Jahr 1908, das hier an den Unfalltod eines jungen Mannes erinnerte, nicht mehr auffindbar ist.

Nahe der Stelle kam im Jahr 1907 der 31-jährige Andreas Dopfer aus Unterreuthen (Gemeinde Seeg) ums Leben. Er befand ich auf dem Heimweg von Pfronten und hatte sich vermutlich im Nebel verirrt, als er über die Felswand abstürzte. Er wurde drei Tage später noch lebend gefunden, starb jedoch bald an den Folgen des Absturzes.

Im Jahr 1908 wurde an der Unglücksstelle ein Marterl errichtet. Seit Anfang der 1970er-Jahre ist es verschollen. Deshalb haben Anni und Josef Berkmiller mit Heimatforscher Pölcher eine neue Erinnerungstafel anfertigen lassen, um an den Tod des jungen Mannes zu erinnern.

Betreut wird die Tafel künftig von Anne Bauer und Dr. Hans Ruhdel aus Zeller Schweinegg. Josef Berkmiller hat im Lauf der vergangenen Jahre viel Wissenswertes über die Wegkreuze und die Marterl in Eisenberg gesammelt.

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