Bürgerversammlung
Neue Pächter für Trauchgauer Freibad gesucht

Rund 120.000 Euro steckt die Gemeinde Halblech in laufende Arbeiten am Freibad in Trauchgau. Nun werden auch neue Pächter gesucht.
  • Rund 120.000 Euro steckt die Gemeinde Halblech in laufende Arbeiten am Freibad in Trauchgau. Nun werden auch neue Pächter gesucht.
  • Foto: Benedikt Siegert
  • hochgeladen von Michelle aus dem Aus dem Bruch

Die Zukunft des Alpenfreibads in Trauchgau, die Wasserversorgung der Gemeinde und der Breitbandausbau – das waren die markantesten Themen, die bei der Bürgerversammlung in Halblech zur Sprache kamen. Bürgermeister Johann Gschwill gab in seinem rund anderthalbstündigen Rechenschaftsbericht einen kurzen Abriss dessen, was die Gemeinde im vergangenen Jahr beschäftigte. Die Anliegen der anwesenden Bürger waren sehr unterschiedlicher Natur und gingen von Straßensperrungen über schnelles Internet bis hin zum Ausbau der Kohlstichquelle im Kenzengebiet.

Rund 120.000 Euro steckt die Gemeinde in laufende Sanierungsarbeiten am Alpenfreibad in Trauchgau. Die Sanitärlagen werden erneuert. Ebenso soll der Eingangsbereich künftig barrierefrei ausgebaut sein. Problem dabei: Bislang hat die Gemeinde noch keinen neuen Pächter für das Bad gefunden: „Ich hätte heute bereits gerne einen Vertragsabschluss mit einem Nachfolger verkündet, aber leider ist bislang noch niemand in Sicht“, sagte Gschwill.

Das Ehepaar Höhenwarter, das das Bad seit vier Jahren von der Gemeinde gepachtet hatte, zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück. Seit vergangenem Jahr schon hatte die Gemeinde mit Annoncen in Fachmagazinen nach neuen Betreibern Ausschau gehalten. Bisher aber ohne Erfolg. „Ich hoffe, wir finden in den nächsten Tagen eine Lösung “, sagt Gschwill.

Dass die Gemeinde das Freibad aber wieder selbst betreibt, sei nicht denkbar. „Dafür hätten wir ja gar kein Personal“, hieß es vom Rathauschef. Die Saison beginnt normalerweise Ende Mai. Neben dem Sanitärbereich müssen auch die Becken irgendwann saniert werden. Die Gemeinde will aber noch abwarten, ob sich nicht noch Möglichkeiten ergeben, dafür Fördermittel zu bekommen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 20.04.2018.

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Autor:

Benedikt Siegert aus Kempten

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