Allgäuer Dorf
Neue Investoren, neue Peilung: Startschuss 2012

Über Zahlen wollen sie an diesem Abend noch nicht sprechen, sondern viel lieber «Vertrauen schaffen» und eine «Aufbruchsstimmung vermitteln»: Die neuen Investoren für das geplante Großprojekt «Allgäuer Dorf» (siehe Infokasten) rücken Landrat Johann Fleschhut und Füssens Bürgermeister Paul Iacob zum ersten Mal ins Licht der Öffentlichkeit. Der Pressekonferenz im Schloss zu Hopferau vorausgegangen ist eine Sitzung des Zweckverbands Allgäuer Land, bei der sich seine Mitglieder - die zehn Gemeinden des südlichen Landkreises - mit den Geldgebern auf eine gemeinsame Basis verständigt haben.

«Wir haben uns entschlossen, zusammen mit Herrn Fischer die Initiative zu ergreifen und eine Projektentwicklungsgesellschaft zu gründen», erklärt Mitinvestor Erich Geisler von der Geisler & Trimmel Holding in Brixlegg (Tirol). Die Gesellschaft habe die Grundstücke - sie seien bereits alle gesichert - übernommen und auch schon Geld in die Hand genommen. Ihr Ziel: «Das Projekt in nächster Zeit so zu entwickeln, wie es angedacht ist».

«Dafür haben wir bereits einen Masterplan ausgearbeitet, der unser Leitfaden für die weiteren Schritte ist», erläutert Architekt Arno Steinbacher von Geisler & Trimmel, der das Projekt planerisch und gestalterisch umsetzen wird. Wie das im Detail aussieht, will Steinbacher aber noch nicht preisgeben.

Auch in Sachen Investitionsvolumen oder Zeitplanung halten sich die Investoren noch bedeckt: «Das ist das Letzte, was wir jetzt verkünden wollen», bemerkt Mitinvestor Erwin Trimmel. Schließlich wolle man die Sache seriös, fundiert und Schritt für Schritt angehen.

Nur so viel verrät Kollege Geisler: «Die Grundstücke seien bis 2012 gesichert.» Im «Allgäuer Dorf» sieht er eine große Chance für die Region, ein «authentisches Vorzeigeprojekt für wirtschaftliche Entwicklung» zu realisieren. Mit dem «Edelstein des Allgäus» solle vor allem etwas Nachhaltiges für den Tourismus geschaffen werden - darin würden «alle Betriebe, die schon da sind, mit eingebunden».

Und was haben die Gemeinden eigentlich davon? «Wir wollen nicht, dass jede wieder ein kleines Teil irgendwo baut, sondern alle lieber ein Vernünftiges zusammen machen», findet Xaver Boos, Bürgermeister von Rückholz.

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