Neuschwanstein
Neue Einblicke für Besucher in Neuschwanstein

In manchen Momenten war auch Ihre Majestät ein ganz normaler Mensch. Wobei - so ganz gewöhnlich ging es nicht einmal auf dem stillen Örtchen von Ludwig II zu: Der bayerische König musste sich nur erheben, und schon löste ein raffinierter Mechanismus die Toilettenspülung aus. In den 1880er Jahren eine technische Innovation vom Feinsten.

Dieses kuriose Detail aus dem Alltag des Monarchen ist seit kurzem kein Geheimnis mehr, sondern gehört zur regulären Führung auf Schloss Neuschwanstein. Getrennt durch eine Glasscheibe können Besucher durch die einstige Geheimtüre einen Blick auf die hoheitliche Toilette werfen.

«Es ist nur ein Detail, aber eines das die Menschen ungemein interessiert», erläutert Kastellan Markus Richter. Das heimlich Gemach ist nicht der einzige Bereich, den die Schlossverwaltung vor kurzem für Besucher zugänglich gemacht hat. Auch der Balkon unterhalb des Thronsaals und die Terrasse nahe der Burgküche sind künftig frei zugänglich. Beide Punkte bieten einen herrlichen Ausblick - mal in Richtung Alpsee und Bergkette, mal hinüber zu Marienbrücke und Pöllatschlucht.

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