Gründung
Nachwuchs für die Pfrontener Feuerwehr

Zum zweiten Mal ist in Pfronten eine Jugendfeuerwehr gegründet worden. Die erste Jugendfeuerwehr im Ostallgäu war bereits am 28. September 1979 bei der Ortsfeuerwehr in Pfronten-Kappel ins Leben gerufen worden. Mittlerweile gibt es im gesamten Ostallgäu 38 Jugendfeuerwehren. Die meisten davon im nördlichen Landkreis.

Die Pfrontener Jugendfeuerwehr ist nach Füssen erst die dritte Gründung im südlichen Landkreis. 16 Buben und zwei Mädchen im Alter von zehn bis 14 Jahren sind bereit, an den Übungsabenden und Feuerwehrgrundkursen teilzunehmen. Pfrontens erster Kommandant Andreas Kunz begrüßte die Jugendlichen im Feuerwehrhaus in Ried und stellte ihnen den stellvertretenden Jugendleiter Philipp Scheiding vor. Jugendwart Andreas Safranek war beruflich verhindert und so erklärte Scheiding die Vorgehensweise beim Jahresablauf und deren Ausbildungs- und Übungspläne im Feuerwehrwesen und gewährte mit einigen Beispielen Einblicke in das Vereinsgeschehen. So wird nicht nur geübt und geschult, sondern auch sportliche, freizeitliche und öffentliche Aktivitäten angeboten.

'Mir gant zur Fuierwehr, weil mir, wenn mir groaß sent, andere Mensche helfe kennet', mit dieser Einstellung erklärten Josuah und Lucas, warum sie sich bei der Jugendfeuerwehr angemeldet haben. Weil am Anfang die Euphorie und Begeisterung immer groß ist, appellierten die Verantwortlichen an das Durchhaltevermögen der jungen Feuerwehraspiranten, in Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein nicht nachzulassen.

Georg Wohlhüter, seit 19 Jahren Feuerwehrkommandant und Kreisjugend-Feuerwehrwart aus Waal, erklärte anhand der Feuerwehrabzeichen den Werdegang junger Feuerwehrleute bis zum 18. Lebensjahr.

Über Tagesveranstaltungen, Fortbildungslehrgänge und Prüfungstests der Brandwacht und Fahrzeugkunde können sich die Jugendlichen profilieren und bayernweit an Wettbewerben teilnehmen.

Bürgermeister Beppo Zeislmeier gratulierte der jungen Truppe zum Entschluss und unterstrich die Bereitschaft, in diesem jungen Alter für andere Menschen da zu sein. Die Gemeinde sei dankbar, wenn Frauen und Männer Sicherheit in den Ort brächten. Er sicherte den Jugendlichen jegliche Unterstützung zu.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen