Kindertheater
Nachwuchs der Volksbühne Füssen überzeugt mit Igraine

Nach 15 Jahren war es endlich wieder so weit: Ein Kindertheater kündigte der Vize-Vorsitzende der Volksbühne Füssen, Thomas Wachter, im Schlossbrauhaus Schwangau an. Viele waren gekommen, um 'Igraine Ohnefurcht' von Cornelia Funke anzuschauen. Wie Profis begeisterten die Nachwuchsakteure mit Simone Keck in der Titelrolle ihr Publikum.

Igraine lebt mit ihren Eltern Sir Lamorak (Anna Rauh) und Melisande (Lisa Enzensperger) sowie ihrer Schwester Rosalie (Ronja Perkmann) und ihrem Bruder Albert (Johannes Keck) auf Burg Bibernell. Die Eltern sind Meister der Zauberei und Zauberer sollen ihre Kinder auch mal werden. Doch Igraine möchte Ritterin werden. Beim Zaubern stehen ihr drei magische Bücher (Anika Perkmann, Jonas Seitz, Barbara Sepp) zur Seite.

Eines Tages haben Igraines Eltern Pech, als sie sich versehentlich in Schweine verwandeln, aber sich kräftig schubbernd meinen: 'Es ist nicht unangenehm, ein Schwein zu sein.' Dennoch fühlt sich Tochter Igraine gefordert: Sie muss vom Riesen Garleff (Jonas Seitz) Haare erbeuten, um die Eltern zurückverwandeln zu können.

Zu allem Überfluss hat der böse Ritter Gilgalad (Philipp Sattelberger) die Nachbarburg Düsterfeld mit Baronin (Nina Ditsch) eingenommen und will Bibernell und die Zauberbücher erobern. Mit deren Hilfe aber können Albert und Rosalie Bibernell verteidigen.

Inzwischen gelingt es Igraine mit Unterstützung des traurigen Ritters (Leopold Linder) Haare des Riesen zu erbeuten. Endlich werden die Eltern zurückverwandelt. Schönster Lohn für Igraine: Sie darf die Ritterschule besuchen.

Großer Applaus – auch nach einzelnen Szenen – war verdienter Lohn für eine auf hohem Niveau stehende schauspielerische Leistung. Nach den ersten Sätzen war auch das große Lampenfieber vorbei, das hinter der Bühne geherrscht hatte, wie Vorsitzender Holger Kolb weiß. Er freut sich, dass es dem Vorstand gelang, das Kindertheater wiederzubeleben.

Regie führten Andrea Höß und Stephanie Schöler, denen vorab eine Fortbildung beim bayerischen Theaterverband ermöglicht worden war.

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