Theater
Mythos: der bayrische Robin Hood

  • Foto: Welfenbühne Steingaden/Werner Böglmüller
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Der vielbeschworene Familienzusammenhalt ist das, was die fünfköpfige Familie Breidenbach mit der Familie des tragischen bayerischen 'Helden' Mathias Kneißl (1875 bis 1902), genannt der Hiasl und bekannt als 'Räuber Kneißl', verbindet.

Christian Breidenbach, Jugendleiter der Welfenbühne Steingaden, Ehefrau ­Cornelia und die drei Töchter Laura, Veronika und Amrei arbeiten seit Monaten gemeinsam mit einem 30-köpfigen Team auf die Premiere am Samstag, 24. Januar, im Steingadener Pfarrheim hin. Breidenbach, der unter anderem schon 'Tintenherz' und 'Herr der Diebe' erfolgreich auf die Bühne gebracht hat, führt zusammen mit Toni Nöß Regie. Tochter Veronika geht den beiden als Assistentin zur Hand. Conny kümmert sich um die Organisation, Kostüme oder Maske und wird bei den Vorstellungen im Souffleusenkasten sitzen. Die älteste Tochter Laura spielt das Fagott bei der 'Kneißl-Musik' zusammen mit Andreas Nöß (Komposition und Leitung), Pauline Segl, Jakob Hindelang und Michael Riesemann. Die Liedtexte stammen übrigens aus der Feder von Georg Ringsgwandl. Amrei, das Nesthäkchen der Breidenbachs schlüpft in die Rolle von Kneißl-Schwester Cäcilia. Aus deren Perspektive stellt sich das neueste Theaterstück der Welfenbühne dar. Autor Christian Schönfelder, Dramaturg von 'Welfs Erbe' und 'Wunder Wies', erzählt in seiner Parabel von der Sehnsucht, gut zu sein und schwer bezähmbarem Freiheitsdrang. Das tragische Ende ist bekannt.

Mathias Kneißl ist schon als Kind angeeckt. Schlecht geredet wurde über ihn, er wurde ausgestoßen aus der Gemeinschaft – bis er nur noch eine Chance sah für sich und seine große Liebe Mathilde: die Auswanderung nach Amerika. Für diesen großen Traum ist er zum Dieb geworden. Weil er als flüchtiger Räuber der ungeliebten Obrigkeit ein ums andere Mal entwischt ist und die Polizisten zum Narren gehalten hat, wurde er plötzlich zum Helden. Bei den gleichen Menschen, die ihm zuvor keine Chance hatten geben wollen. Bis er dann zwei Polizisten tötet. Ob aus Versehen oder nicht, die Stimmung wendet sich gegen ihn.

Spannende und packende Theaterabende erwartet die Besucher im Pfarrsaal St. Johannes Baptist in Steingaden am Samstag, 24., und 31. Januar, 19 Uhr, Sonntag, 25. Januar, und 1. Februar, 16 Uhr, Freitag, 6. Februar, 19 Uhr sowie Samstag, 7. Februar, 16 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Info Steingaden.

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