Freizeit
Mit flauschigen Alpakas rund um Pfronten wandern

Mit seinen großen, dunklen Kulleraugen inspiziert er zuerst jeden Besucher von Weitem, dann nähert er sich vorsichtig und beschnuppert den Neuankömmling. Der zweijährige Hengst Manolo ist eines der 26 Alpakas von Franz und Karin Trenkle in Pfronten.

Ursprünglich in den Anden beheimatet, sieht man die flauschigen Tiere aus der Familie der Kamele immer mehr auch in unseren Breiten. Alpakas, die trotz ihres einladenden, kuschligen Felles definitiv keine Schmusetiere sind, wahren immer eine gewisse Distanz zum Menschen.

Wie Pferde sind auch sie Fluchttiere, dennoch kann man sie sehr gut an Menschen gewöhnen. Vor 5.000 Jahren begann in den südamerikanischen Anden die Domestizierung dieser Tiere. Dort ist das Interesse an ihrer Wolle und ihrem Fleisch nach wie vor hoch.

'Man brauche ganz viel Ruhe und Geduld, um mit diesen Tieren in Kontakt zu kommen', sagt Franz Trenkle. Er besitzt gemeinsam mit seiner Frau eine farbenprächtige Alpaka-Herde auf seinem Hof in Pfronten.

Ihre Leidenschaft für die ursprünglich aus Südamerika kommenden und in Deutschland seltenen Tiere möchten die Trenkles auch mit ihren Gästen teilen. Deshalb bieten sie ganzjährig geführte Alpaka-Trekkingtouren auf ausgewählten Pfaden mit unterschiedlichem Anspruch an.

Bei den Touren kommen primär die männlichen Tiere zum Einsatz, denn diese ließen sich besser an der Leine führen und seien verschmuster, sagt Trenkle. Ihr beruhigend wirkendes Wesen sei für die meisten Gäste eine große Überraschung und sorge regelmäßig für ein Naturerlebnis der besonderen Art, sagt er.

Gerade deswegen, weil die Alpakas eine so starke Ruhe ausstrahlen, werden sie auch vermehrt bei tiergestützten Therapien eingesetzt. Laut Trenkle haben die Tiere kein Zeitgefühl. Dies habe er gleich für sich selbst übernommen und er versuche, einfach in den Tag zu leben.

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Autor:

Maria Sophia Völk aus Kempten

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