Solidarität
Mit fairem Kaffee in Füssen gegen Armut

Das AWO Familienforum und der Familienstützpunkt in Füssen wollen in Zukunft 'Faire Produkte' verwenden und so ein Zeichen setzen gegen Armut und Ausbeutung.

'Internationale Solidarität, Armutsbekämpfung weltweit und Hilfe im Katastrophenfall – das alles braucht Engagement – direkt vor unserer eigenen Haustür wie auch international' ist Brigitte Protschka, Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Füssen-Schwangau überzeugt. Mit dem Verbrauch von 'Fairen Produkten' im AWO Familienforum und Familienstützpunkt in Füssen soll künftig vor Ort ein Beitrag dazu geleistet werden, damit die Menschen, die diese Waren produzieren, auch von dem was sie damit verdienen leben können.

Das gehe nur mit gerechten und menschenwürdigen Produktionsbedingungen und fairem Handel. 'Wir alle sind deswegen aufgefordert aktiv zu werden, gerade wenn wir fordern, dass den Menschen dort geholfen werden muss, wo sie leben' begründet AWO-Vorsitzende Brigitte Protschka die Entscheidung. In Zeiten der Globalisierung sei Solidarität weltweit gefordert.

Mit AWO-International habe man den optimalen Partner, wenn es um faire Produkte wie Kaffee oder Tee geht. Geplant ist im Rahmen der bundesweiten 'Fairen Woche' am 29. September auch ein spezielles bio-faires Frühstück im AWO Familienforum und Familienstützpunkt in Füssen.

'Wir trinken den AWO-Gourmetkaffee schon seit einigen Wochen,' erzählt die Einrichtungsleiterin des AWO FamilienForums und Familienstützpunktes Nadine Kessler. Von vielen Eltern kam dazu positive Resonanz. Deshalb wird der Kaffee künftig beim wöchentlichen 'Frühstücks-Treff' und in den Krabbelgruppen angeboten – auch wenn er ein paar Cent mehr pro Tasse kostet.

Benachteiligte Produzenten erhalten damit die Möglichkeit, ihre Produkte zu fairen Bedingungen zu vermarkten. 'So leisten wir einen wichtigen Beitrag gegen die Ausbeutung von Arbeiterinnen und Arbeitern sowie Kinderarbeit und mangelhafte soziale Standards in den ärmsten Ländern unserer Erde', ist man sich bei der AWO sicher. Einstimmig hat der Vereinsvorstand nun beschlossen, mit einem Jahresbeitrag von 250 Euro Mitglied bei AWO International zu werden.

Aber nicht nur die Bauern in Entwicklungsländern hat die AWO im Blick: Zum fairen Kaffee gibt es künftig auch faire Milch von Bayerischen beziehungsweise Allgäuer Bauern. 'Wir sind auch hier gerne Vorbild und unterstützen die Bauern im eigenen Land', unterstreicht Nadine Kessler.

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