Gericht
Millionenverluste der Stadt Füssen: Prozess wird fortgesetzt

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Der Prozess um die Millionenverluste der Stadt Füssen nach Zinsgeschäften wird fortgesetzt. Die Stadt hatte zwischen 2004 und 2009 mit sogenannten Swap-Geschäften versucht, Zinsen zu sparen um so Schulden zu reduzieren. Da sich die Zinsen ganz anders als erwartet entwickelt hatten, entstanden Verluste in Millionenhöhe durch Zinswetten. Die Stadt hat daraufhin ihre Bank auf Schadenersatz verklagt. 

Wie der BR mitteilt, soll nun die Beweisaufnahme vor dem Landgericht München starten. So soll der Kämmerer der Stadt erneut erklären, dass er aus seiner Sicht von der Bank falsch beraten wurde. Zudem wurde er seiner Meinung nach nicht über die Risiken der Swap-Geschäfte aufgeklärt. Die angeklagte Bank bestreitet dies.

Insgesamt beläuft sich der Verlust bereits auf 2,8 Millionen. Da noch Verträge laufen, könnte die Summe auf bis zu 5,4 Millionen ansteigen. Wie lange der Prozess noch dauert, ist unklar.

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