Special Ostern ÜBERSICHT

Karwoche
Mesner wie Richard Schwarz aus Trauchgau haben vor Ostern alle Hände voll zu tun

Während um Ostern herum viele Menschen frei haben, hat für die Mesner die arbeitsintensivste Zeit des Jahres begonnen. Auch Richard Schwarz aus Trauchgau ist im Stress.

<%img scl_width='720' scl_height='540' id='566762'%>«Zum Schlafen kommt man nicht viel», sagt der 79-Jährige mit einem Schmunzeln. Aber der Einsatz lohne sich jedes Jahr wieder. Schwarz freut sich, wenn die Gläubigen in die Pfarrkirche St. Andreas strömen und das höchste Kirchenfest seinen Anklang findet.

Schlag auf Schlag

Die Vorbereitungen laufen schon seit den Tagen vor Palmsonntag auf Hochtouren. Die liturgischen Geräte müssen präpariert werden, das Allerheiligste auf dem Seitenaltar wird für Gründonnerstag geschmückt. Schlag auf Schlag gehts weiter: Der Blumenschmuck für Karfreitag muss vorbereitet werden, das Salbungsöl wird in Roßhaupten abgeholt und geweiht, am Samstag schmückt der Landwirt die Kirche - violett wird zu rot und die Blumen werden aufgestellt. Zudem stehen noch die Vorbereitungen für die Osternacht und das anschließende Osterfeuer an. «Danach bieten die Frauen des Pfarrgemeinderats gegen eine Spende selbst gebackene Zöpfe vor der Kirche an.» Auch die Speisenweihe wird von Schwarz vorbereitet.

Die Familie hilft mit

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Seine Familie hilft ihm, wo sie kann. Die Tochter greift bei den Blumen unter die Arme, der Sohn übernimmt schon mal hin und wieder die Aufgaben des Mesners. Es liegt der Familie Schwarz wohl im Blut. «Schon mein Vater und dessen Vater hatten dieses Amt inne», erklärt der Trauchgauer. So wachse man in den Posten hinein - viel Arbeit, die Richard Schwarz neben seinem landwirtschaftlichen Betrieb erledigt.

Die größte Freude für ihn ist dann ein volles Gotteshaus. «Es kommen gerade zur Speisenweihe wahnsinnig viele junge Menschen. Ich halte es für ein Gerücht, dass sie nicht mehr gläubig sind.» Sie hätten einfach nicht mehr jeden Sonntag Zeit, in die Kirche zu kommen, erklärt der Mesner. Auch über die Ministranten aus Trauchgau ist Schwarz froh - sie würden ihm sehr zur Hand gehen. «Es freut mich immer, wenn die jungen Leute in die Kirche kommen und mithelfen.»

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