Biber
Mehr Biber, mehr Konflikte

Durchnässte oder überschwemmte Wiesen, gefällte Bäume: Seitdem sich der Biber immer häufiger im Ostallgäu tummelt, steigt auch die Zahl der Beschwerden von Seiten der Landwirte. Mancher Landwirt fühlt sich machtlos. Denn so richtig Abhilfe ist nicht in Sicht, auch wenn sich das Bibermanagement (Holger Voß) vom Landratsamt der Sache annimmt.

Etwa 550 dieser Nager tummeln sich laut Landratsamt (geschätzt) in 80 Revieren im Ostallgäu - dreimal so viele als noch vor acht Jahren. Auch in der Gemeinde Lechbruck hat der Biber einige Schäden angerichtet. Wie Bürgermeister Helmut Angl bestätigt, sind aber keine Landwirte davon betroffen. Die Grundstücke, in denen sich das Nagetier offenbar recht wohlfühlt, liegen direkt am Oberen Lechsee und sind alle im Gemeindebesitz.

Wie viele der Biber-Familien mittlerweile dort beheimatet sind, konnte man bisher noch nicht feststellen. Doch eine Vermehrung sei eindeutig erkennbar, so Angl. Noch vor wenigen Jahren war das Tier noch nicht angesiedelt, doch «jetzt fallen die uns reihenweise die Bäume,» stellte der Bürgermeister fest.

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