Verkehr
Luitpold-Kreisel in Füssen «schneller» machen

Das große Verkehrskonzept Westliche Innenstadt ist vom Tisch - jetzt soll der Verkehrsfluss im Luitpold-Kreisverkehr optimiert werden: Dies schwebt den Freien Wählern und der Verwaltung vor. Bei einem Ortstermin soll ihre Idee für eine zweite Spur im Kreisel (siehe Grafik) nun geprüft werden.

Seit zwei Jahren treibt Jürgen Doser ein spezielles Problem um: der eher stehende als fließende innerstädtische Verkehr vom Westen in Richtung Osten. Immer wieder hatte der Stadtrat der Freien Wähler Vorschläge gemacht, um den Verkehrsfluss in der Von-Freyberg- und Luitpoldstraße über den Kreisverkehr zum Kaiser-Maximilian-Platz zu verbessern. Doch fanden all seine Ideen (vor allem die geforderte Ampel am Kreisverkehr) keine Mehrheit im Kommunalparlament.

Bypass gegen Verkehrsproblem

Doser allerdings ließ nicht locker. Nun setzte er sich mit Manfred Schweinberg von der Stadtverwaltung, Thomas Meiler von der Füssener Polizei und seinem Fraktionskollegen Andreas Ullrich zusammen, um nach einer realisierbaren Lösung für den Hauptknackpunkt beim Verkehrsproblem zu suchen.

Die Runde wurde fündig: Um eine größere Staufläche vor der Ampel am Kaiser-Maximilian-Platz zu erreichen (und damit einen bessern Verkehrsabfluss bei Grünphasen) soll der Kreisel für die Fahrzeuge in östliche Richtung eine zweite Fahrbahn erhalten. Dieser sogenannte Bypass sei kurzfristig und zu überschaubaren Kosten zu realisieren, versicherte Doser.

Das meinte auch Manfred Schweinberg für die Verkehrsbehörde: 50000 Euro (netto) würde der Umbau kosten. Damit könne man den Zebrastreifen durch eine Mittelinsel ersetzen, die Insel im Kreisverkehr verkleinern, den Gehweg vor dem Hotel «Sonne» verringern und eine zusätzliche Fahrspur in Richtung Kaiser-Maximilan-Platz anlegen. So könne das Ziel einer Kapazitätssteigerung im Kreisverkehr erreicht werden.

Der Vorschlag stieß im Kommunalparlament durchaus auf Interesse. Allerdings wollten die Kommunalpolitiker nicht ad hoc darüber entscheiden. Sie beschlossen, dass die Mitglieder des Verkehrsausschusses die Idee bei einem Ortstermin prüfen sollen.

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