Pflegedienst
Konzept für neue Pflegeeinrichtung in Füssen vorgestellt

Das Konzept für das künftige Seniorenheim St. Martin erläuterte Pflegedienstleiterin Olga Kleber in der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirats. Dem neuen Heim, dessen Bau weit gediehen ist (wir berichteten), wird laut Heimleiter Peter Hartmann eine Vorreiterrolle in der Region zukommen. Voraussichtlich am 28. Januar 2012 soll es bezogen werden. In die neuen Räume werden die Bewohner des alten Seniorenheims und des Heilig-Geist-Spitals (insgesamt 84) einziehen. Man liege mit der Baumaßnahme voll im Zeitplan.

'Das neue Haus ist als Haus der vierten Generation konzipiert', berichtete Kleber. 'Wir sind stolz, damit eine Vorreiterrolle in Sachen Qualität und Komfort einnehmen zu können.'

Ziel sei es, die normale Lebens- und Wohnqualität, auch bei Pflegebedürftigkeit, sowie eine aktive Teilnahme an einem möglichst normalen Alltag zu erhalten.

Im Erdgeschoss werden zwei Hausgemeinschaften für demente Personen eingerichtet. Im ersten Obergeschoss ist eine Wohngruppe für 28 Senioren untergebracht, die intensive Pflege und Betreuung benötigen – unter anderem für Kurzzeit- und Palliativpflege.

Im zweiten Obergeschoss befinden sich zwei 'klassische Hausgemeinschaften'.

Die Bewohner sind laut Kleber fähig, geistig und körperlich am Alltagsleben teilzunehmen. Mittelpunkt einer Gemeinschaft ist ein großer Raum mit offener Küche. Dort werden die Mahlzeiten zubereitet, es soll ein 'normaler' Alltag stattfinden. Außerdem sind weitere Angebote geplant:

'Es ist wichtig, die Konzentrations- und Kommunikationsfähigkeit zu stärken', so die Leiterin. Pflege- und Präsenzfachkräfte sowie Betreuungsassistenten kümmerten sich um einen geregelten Ablauf.

Renate Dantinger, Sachgebietsleiterin für Soziales im BRK-Kreisverband Ostallgäu, betonte, dass daran gearbeitet werde, das Seniorenheim nicht als Fremdkörper, sondern als Lebensraum für ältere Menschen im Gedächtnis der Anwohner zu verankern:

'Zu einem Stadtteil gehören auch Senioren mit und ohne Handicap, Demenz oder Alzheimer.' Die Einrichtung müsse sich zu einem Blickpunkt für das Umfeld entwickeln.

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