Bilanz
Kolpingsfamilie ist zurecht gut drauf

«Guat drauf» war die Kolpingsfamilie Pfronten bei ihrer Generalversammlung im Kolpingsjugendheim, schließlich war das Vereinsjahr 2010 ein voller Erfolg. Das zeigten die Aktivitäts- und Tätigkeitsberichte von Veranstaltungen im vereinseigenen, kirchlichen und öffentlichen Bereich.

Dass die Stimmung im voll besetzten Jugendraum aufgeheitert wurde, dafür sorgte der kabarettreife Tätigkeitsbericht von Kassier Matthias Kaltenbach. Seine einstimmige Entlastung mit Belobigung konterte er amüsiert. Schließlich habe er Miese gebaut: «So geht das nicht, meine Kollegen, entweder miaset mir besser Theater spiele oder an Maibaum aufstelle und i wer o weniger fre äh esse, weil i allat so viel Helfarbrotzeite zahle muaß.» Da schmunzelte auch Zweiter Bürgermeister Philipp Trenkle: «Es is schea, dass es Eich gibt».

In ihrer Bilanz erwähnte Vorsitzende Christine Haff das traditionelle Osterfrühstück nach der Auferstehungsfeier, die Altpapier- und Altkleidersammlungen, Kinder- und Seniorenfasching mit der Pfarrei, das Pfarrkränzle, das Pfarrfest, den Trachtenmarkt, die Bergmesse auf dem Breitenberg, den Kolpingsgedenktag, den Adventsbasar, die Nikolausbesuche und das Adventskranzbinden. Zu den Höhepunkten zählten der Vereinsausflug und die Theateraufführungen «Weiberwirtschaft» von und mit Spielleiterin Angelika Haf sowie «Baby wider Willen» mit Spielleiter Alfred Neutzner. Christine Haff dankte allen «Kolpinglern», Vorstandsmitgliedern, Gruppenleitern, Theaterspielern und Helfern vor und hinter den Kulissen, der Gemeinde und der Pfarrei St.Nikolaus für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit.

Über 50 Gruppenabende für Erwachsene organisierten Romi Eckart und Martin Hörmann. Kulturveranstaltungen, Vorträge, Bildungs- und Diaabende, Besichtigungen und sportliche Aktivitäten standen auf ihren Terminplänen. Ein vielseitiges Programm bot auch die Jungkolpingsgruppe 1 mit Tobias Trenkle und Johannes Stoll. Die Gruppe 2 mit Richard Kaltenbach trifft sich regelmäßig am Mittwoch und an vielen Wochenenden.

Erfolgreich war auch die Theatersaison der Bauernbühne. Josef Keller berichtete von fünf neuen Nachwuchsdarstellern und 25 Proben der beiden Gruppen. Kulissen wurden neu gebaut oder renoviert und der Ausflug führte nach Lörrach. Als Nachfolger für Spielleiter Alfred Neutzner, der 20 Jahre Theaterspieler und vier Jahre Spielleiter war, gewann er Alex Friedl.

Präses Pfarrer Bernd Leumann betonte besonders die Verbundenheit, Organisation und die mitwirkende Unterstützung der Pfarrgemeinde. Er lobte die Aktivitäten, den Teamgeist und die Lebensfreude im Verein. Sein Hauptanliegen ist, das Image der Jugendförderung über Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit aufzubessern. Pfarrer Leumann dankte allen «Kolpinglern» und der Vorsitzenden Christine Haff, die sich mit Leidenschaft und Herzblut besonders «neihenckt», für gute Zusammenarbeit und überreichte ihr ein kleines Präsent.

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