Kirchweihmarkt
Kirchweihmarkt: Gutes Wetter sorgt für reges Treiben an der Morisse und in der Innenstadt

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Hirschwurst und Bergkäse, daneben Socken, Pullover, Spielsachen, Putzutensilien, Schmuck und gebrannte Mandeln: So bunt wie das Warensortiment ist gestern auch das Treiben auf dem Kirchweihmarkt in Füssen gewesen. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel nutzen viele Besucher den goldenen Herbsttag zum Bummeln und Stöbern.

'Wir wollen einfach mal schauen, ob es etwas Interessantes oder Neues gibt', sagt Sebastian Deller. Ein bestimmtes Shoppingziel hat der Füssener nicht. Aber: 'Wenn wir Zeit haben, dann bummeln wir immer gerne über den Kirchweihmarkt.'

Alexander Schäfer kommt seit sieben Jahren nach Füssen, um Bio-Lederbalsam zu verkaufen. 'Es eignet sich für dunkles Rau- und Wildleder, für alle Glattleder oder sogar für den Holztisch im Wohnzimmer', erklärt der 31-Jährige. Um die Wirkung zu demonstrieren, greift er auch zum Schwamm und putzt die Schuhe seiner Kunden.

Mit dem Marktverlauf ist er bisher zufrieden, obwohl ihm ein Verkaufsstand in der Fußgängerzone lieber gewesen wäre. Eher unzufrieden sind seine Händlerkollegen, die ihre Ware vor Jahrzehnten noch rund um den Maximilianplatz verkauften.

Wer auf dem Kirchweihmarkt nicht fündig wird, kann in der Innenstadt weiter stöbern. Denn viele Geschäfte laden zum verkaufsoffenen Sonntag. 'Das ist eine gute Werbung für Füssen', sagt Anette Plötz von der Badeinsel in der Reichenstraße. 'Die Stadt ist belebt, der Markt ist ein weiterer Anziehungspunkt und so können wir den Leuten zeigen, was Füssen alles zu bieten hat.'

Für eine zusätzliche Attraktion sorgt Andi’s Fahrschule. Mit einer Rauschbrille ausgestattet kann jeder testen, wie gut sich eine Sackkarre unter Alkoholeinfluss steuern lässt. Oder die theoretische Führerscheinprüfung ablegen. Für einen fehlerfreien Durchgang gibt es eine Flasche Sekt. Die ergattert sich Dominic Kneissl. Wie viele andere ist der 27- Jährige mit nur einem Ziel nach Füssen gekommen: zu bummeln.

Mützen, Pullover, Jacken und Ponchos: Feine Handarbeiten zogen an den Ständen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Fotos: Antonia Gemein

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