Finanzierung
Kein Geld für Fachstelle

Mit Zweidrittelmehrheit hat der Gemeinderat Lechbruck eine finanzielle Beteiligung bei der Einrichtung einer Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit abgelehnt. Auch der Gegenantrag von Gemeinderat Konrad Enzensberger, den Beteiligungsbetrag sogar noch höher anzusetzen, erhielt somit keine Zustimmung.

Wie mehrfach berichtet, soll die Arbeit der Fachstelle in der Herzogsägmühle, deren Finanzierung nur noch bis Februar 2011 gesichert ist, fortgeführt werden. Dazu bedarf es aber einer Beteiligung der Kommunen des Landkreises. Die Aufgaben sind die Beratung und Betreuung in den kommunalen Unterkünften, die Vermeidung neu entstehender Obdachlosigkeit, Umzugshilfen und nachgehende Betreuung.

Der Kostenbeitrag der Ostallgäuer Kommunen wurde auf 24 Cent pro Einwohner festgelegt. Für Lechbruck würde dies einen jährlichen Betrag von etwa 613 Euro bedeuten.

Die Räte sahen die Einrichtung zwar als sinnvoll an, laut Bürgermeister Helmut Angl wurde aber in jüngster Zeit nur ein Fall bekannt. Ratsmitglied Enzensberger sprach sich eindeutig für eine Beteiligung aus und stellte den Antrag dafür, auch wenn der Betrag die Höhe von 0,35 Euro pro Einwohner erreichen würde. Der Antrag wurde abgelehnt. Auch der geringere Satz erhielt keine Mehrheit: Fünf Räte stimmten einer Beteiligung zu, zehn waren dagegen.

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