Feier
Katholischer Frauenbund Lechbruck blickt auf 90 Jahre zurück

Großes Lob von allen Seiten haben die Lechbrucker Frauen für die perfekte und liebevolle Vorbereitung und Durchführung ihres Festes «90 Jahre katholischer Frauenbund Lechbruck» erhalten. Für die feierliche Maiandacht des Bezirks Füssen-Schongau, umrahmt von alpenländischer Musik des Freundeskreises Steiner, gab es ein fein gestaltetes Begleitheft und geweihte Medaillen für jede der über hundert Teilnehmerinnen.

Auch Lechbrucks Bürgermeister Helmut Angl, Altbürgermeister und Kirchenpfleger Dietmar Hollmann und Ruhestandspfarrer Max Butz nahmen an der Feier teil. Unter dem Gnadenbild «Unsere liebe Frau am Lech» sprach Pfarrer Hans Ulrich Schneider zur Stärkung und Kraft durch Maria - und am gezierten Maialtar gestalteten die Vorstandsfrauen eine würdige Feier.

Die Frauengruppen von Schongau, Hohenfurch über Seeg, Füssen und Schwangau bis Nesselwang genossen anschließend den Nachmittag in der Lechhalle. Aus Augsburg war die Diözesanvorsitzende Sabine Slawik angereist. In ihrer Rede ging sie auf Geschichte und Gegenwart des Frauenbunds in Bayern ein.

Die Gründerin, die mutige Abgeordnete Ellen Ammann, hatte sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg für die Verbesserung der Berufs- und Lebenssituation von Frauen eingesetzt. «Wir können viel bewegen in Kirche, Gesellschaft und Sozialpolitik», meinte Slawik zu aktuellen Initiativen des über 190 000 Mitglieder zählenden Verbands in Bayern. Am 5. Mai 1921 gründeten die Lechbruckerinnen ihren Frauenbund mit dem Ziel neben katholischer Sitte und karitativer Betätigung auch Frohsinn und Geselligkeit zu pflegen.

Heute hat der Verein 158 Mitglieder und bereichert die Flößergemeinde mit vielen Aktivitäten. Für den Vorstand nahmen Monika Müller und Veronika Grieser Präsente des Diözesanverbands entgegen.

«Das Dorf braucht Euch! Ich weiß Euren Einsatz im kirchlichen Leben sehr zu schätzen», meinte Hollmann als langjähriger Kirchenpfleger und wünschte Mut und Kraft zum Weitermachen. Leicht war das nicht immer. Bezirksleiterin Hildegard Lutz erinnerte an die Krise vor einigen Jahren: Doch vor allem Vroni Grieser gab damals nicht auf. «Da schauts her» - das Motto zur 100-Jahr-Feier des Landesverbands gelte heute auch für Lechbruck, wo die Frauen mit Stolz sagen können: «Da schauts her.»

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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