Jahreskonzert
Jugendmusikkapelle Weißensee gibt Jahreskonzert in Roßmoos

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Eine sowohl instrumental beeindruckende als auch emotional berührende musikalische Reise 'quer durch das Mittelalter und die Weltmeere', wie sie Christina Köpf den rund 120 Besuchern im Schützenhaus in Roßmoos angekündigt hatte, unternahm die Jugendmusikkapelle Weißensee bei ihrem Jahreskonzert.

Die knapp 30 Musiker im Alter zwischen elf und 24 Jahren bewiesen unter der souveränen Leitung von Dirigent Florian Kattler nicht nur ihr versiertes künstlerisches Können, sondern präsentierten dem schließlich laut Beifall spendenden Auditorium zudem ein relativ breites musikalisches Repertoire an mal schwungvolleren und mal ruhigeren Tönen.

So war es nicht verwunderlich, dass die engagierten Nachwuchsmusikanten mit ihren Hörnern, Klarinetten, Trompeten, Saxofonen, Flöten, Schlagwerken und Posaunen bereits vor der offiziellen Pause eine Zugabe servieren mussten. Was jedoch auch damit zu tun hatte, dass Mitglieder der Kapelle als 'White Lake City Brass Band', von Florian Kattler, Edgar Haas und Bernhard Riefler verstärkt, dem Konzert mit ihrem 'spritzigen' Sound Krone aufsetzte.

Als 'Höhepunkt unseres Musikerjahres' von der Vorsitzenden Köpf angesagt, entwickelte sich dieses sechste Jahreskonzert der Jugendkapelle von Anfang an zu einem Glanzpunkt im gesellschaftlichen Leben Weißensees, was auch dadurch eindrucksvoll dokumentiert wurde, dass 'das Schützenhaus so brechend voll' gewesen sei, wie Köpf sich freute.

Erinnerung an Stephan Beranek

Von der ersten Polka 'Freud und Leid' von Norbert Gälle an über Ryan Nowlins 'Shipwrecked' bis hin zu 'Die Hexe und die Heilige' von Steven Reineke und Michael Browns 'Pirates of the Caribbean' führten die Musiker den Zuschauern mit abwechselnden Rhythmen und vielfältigen Melodien in ihrem bunten Programm auch die Wechselfälle des menschlichen Lebens vor Augen, in dem 'jeder Tag der letzte sein' könnte, wie Dirigent Kattler vor allem in Anspielung auf das Lied 'Steeephans Polka' unterstrich.

Erwies die Jugendkapelle damit doch gleichzeitig dem 2009 im Alter von 22 Jahren ums Leben gekommenen Musiker Stephan Beranek von den 'Schwindligen 15' ihre Reverenz, dem Alexander Pfluger mit seiner Komposition eine Art Denkmal gesetzt hatte.

Eine besondere Ehrung wurde auch Korbinian Brenner zuteil, dem Köpf attestierte, 'ein wunderbarer Hornspieler' zu sein. Nicht nur sie bedauerte deshalb, dass er die Kapelle nun nach acht Jahren Zugehörigkeit verlässt. Mit Dirigent Kattler zusammen überreichte sie ihm schließlich eine Urkunde sowie eine Riesenbreze.

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