Personalmangel
Intensivpflegedienst in Füssen engagiert vermehrt Fachkräfte aus dem Ausland

Senad Kominlija (rechts) ist jetzt offiziell Pfleger in der Intensiv-Wohngemeinschaft in Füssen. Pflegeleiterin Bernadette Faaß freut sich, dass er alle Aufgaben übernehmen darf.
  • Senad Kominlija (rechts) ist jetzt offiziell Pfleger in der Intensiv-Wohngemeinschaft in Füssen. Pflegeleiterin Bernadette Faaß freut sich, dass er alle Aufgaben übernehmen darf.
  • Foto: Daniel Dollinger
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Schon vor Jahren hat Martin Becker erkannt, in welche prekäre Lage Pflegedienste geraten. Geeignetes Personal zu finden, werde immer schwieriger. „Man muss sehr kreativ sein“, sagt Becker, der einen Intensivpflegedienst in Füssen leitet. Der Markt sei leer gefegt, aus diesem Grund musste er bereits einige Nachfragen von Patienten, die intensive Pflege bräuchten, ablehnen. Becker ist dazu übergegangen, Fachkräfte aus dem Ausland, aus Kroatien und Bosnien, zu engagieren.

Über die Arbeitsagentur konnte er eine Anzeige schalten, die europaweit lief. So wurde Senad Kominlija in Bosnien darauf aufmerksam. Der 38-Jährige hat in seiner Heimat einen Bachelor-Abschluss in Krankenpflege, arbeitete in einer Klinik, war aber auch einige Jahre arbeitslos. „Ich habe viele Bewerbungen geschrieben, bis ich schließlich nach Füssen vermittelt wurde“, sagt Kominlija. Hier gefiel es ihm auf Anhieb: „Ich bin begeistert von der Stadt, den Arbeitsbedingungen und den Kollegen.“

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 30.08.2019.

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