Tierschutz
Hundehandel im Internet: Ostallgäuer Tierschützer sehen große Probleme kommen

  • Foto: Elisabeth Bähner

Durch den Hundehandel im Internet sieht Elisabeth Bähner ein Problem auf Tierschützer zukommen, 'bei dem uns noch hören und sehen vergeht'.

Die Ostallgäuerin ist Mitglied der Arche Noah Tierhilfe mit Sitz in Seeg und wurde erst kürzlich wieder mit einem solchen Fall konfrontiert: Ein Mann aus Sonthofen hatte über das Soziale Netzwerk Facebook vier Welpen zum Verkauf angeboten. Das Schlimme daran: Die Hundebabys – eine Mischung aus Labrador, Husky und American Stafford – waren erst vier Wochen alt. 'Wenn man so junge Tiere aus dem Wurf holt, hat man zu 90 Prozent später verhaltensgestörte Hunde', sagt Bähner.

Die Tiere seien oft sehr ängstlich und das gehe häufig in Aggressivität über. 'Außerdem werden sie einem großen Gesundheitsrisiko ausgesetzt, da sie keine Abwehrstoffe mehr über die Muttermilch erhalten und gleichzeitig in eine neue Umgebung gebracht werden. Da sind Krankheiten vorprogrammiert', erklärt die Tierschützerin, bei der die vier Welpen samt Mutter mittlerweile in Obhut sind.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 09.07.2016.

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