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Trauung
Hochzeitsratgeber für das Ostallgäu: Alles rund um die Planung

Der Hochzeitsratgeber für junge Paare im Ostallgäu gibt Anregungen vom Ringkauf bis zur Hochzeitsreise. Erfahren Sie mehr im Blätterkatalog.

Die Gäste rechtzeitig informieren

Tipps für die individuelle Gestaltung der Einladungskarten

Der Hochzeitstermin und die Location für die Feier sind fix, die Gästeliste steht – höchste Zeit, sich über die Einladungskarten Gedanken zu machen. Das Paar sollte diese mindestens drei Monate vor dem Hochzeitstermin an seine Lieben verschicken. So haben die Gäste noch ausreichend Zeit, sich auf das Fest vorzubereiten und sich den Termin freizuhalten.

Doch wie soll die Karte gestaltet werden? Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig überlegen, wie die Einladungskarten gestaltet werden sollen. Auf jeden Fall sollten sie etwas ganz Besonderes sein und vom Stil her zum zukünftigen Ehepaar passen. So bieten sich für aktive, aufgeschlossene Paare unter anderem witzige Comic-Karten an – die romantisch verspielte Variante bevorzugen eher Konservative. Sehr beliebt sind selbst gemachte Karten – ob am Computer gestaltet oder mit verschiedenen Materialen selbst gebastelt.

Schauen Sie beim Einkaufen einmal durch die Regale oder Stöbern Sie im Internet, um sich Inspirationen zu holen. Auch hier hat man die Qual der Wahl: Welche Farben bevorzugen Sie? Soll es ein klares Design sein oder möchten Sie lieber viele kleine Details, wie Schnörkel, Blümchen, Herzen, Schmetterlinge und Co.? Welches Format soll die Karte haben? Stanzungen, Prägungen, besondere Beschichtungen und liebevolle Accessoires wie Schleifen, Spitze oder Siegel verleihen den Hochzeitseinladungen das i-Tüpfelchen. Sie haben auch die Möglichkeit, die Karte mit einem Foto zu personalisieren. Dafür können Sie einfach ein bereits vorhandenes Bild, das Ihnen beiden besonders gut gefällt nehmen, zum Beispiel aus dem letzten gemeinsamen Urlaub. Oder Sie nutzen die Gelegenheit, professionelle Aufnahmen beim Fotografen machen zu lassen. Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Klassische Portraitbilder im Studio, im Freien oder lieber etwas Verrücktes – sprechen Sie mit dem Profi. Er hat sicher tolle Ideen. Schön ist es natürlich immer, wenn Sie die gemeinsame Leidenschaft miteinbeziehen können. So können ganz besondere Bilder auf dem Motorrad, in den Bergen oder am See entstehen. Eine witzige Alternative sind Comic- Zeichnungen vom zukünftigen Ehepaar. Zudem sind unter anderem Fingerabdrücke möglich.

Für welche Variante Sie sich auch entscheiden, Sie müssen auf jeden Fall die wichtigsten Fragen beantworten:

• Datum des Hochzeitstages mit Zeitplan

• Ort(e) an dem die Hochzeit stattfindet

• Einladungstext (falls eine bestimmte Kleiderordnung erwünscht ist, kann das hier erwähnt werden)

• Wegbeschreibung zur Trauung und Feier

• Telefonnummer, unter der das Brautpaar erreichbar ist

• wenn es einen Brauttisch gibt oder Geldgeschenke erwünscht sind, steht dies auch in der Einladung.

Oft wird, neben der Karte mit dem Einladungstext, auch eine weitere kleine Karte beigelegt auf der die geladenen Gäste Zu- oder Absage eintragen können, sowie die Zahl der Personen, die am Hochzeitsfest teilnehmen. Alternativ können die Gäste ihr Kommen unkompliziert auch per Telefon bestätigen.

Tipp: Denken Sie auch bereits bei der Planung der Einladungskarten an eventuelle Tisch- und Menükarten sowie die Danksagungskarten nach der Hochzeit. Im gleichen Design gestaltet runden sie das Ganze harmonisch ab.

Was schenke ich nur?

Zur Hochzeit das passende Geschenk finden

Zu einer Hochzeit kommt wohl niemand ohne Geschenk, doch die Frage "was ist das passende Geschenk?" ist meist nicht so leicht beantwortet. In den häufigsten Fällen wünscht sich das Brautpaar wohl Geld – oft ist dies auch in der Einladung mit einem kleinen Hinweis vermerkt. Doch einen Umschlag mit Geld wollen die meisten nicht verschenken – eine aufwändige und möglichst kreative "Verpackung" muss also her.

Dabei reicht die Palette von "schön" über "lustig" bis hin zu "sehr aufwändig und ausgefallen". Wer es relativ schlicht halten möchte, kann einfach ein paar Geldscheine zusammenfalten und als Art "Blumen" mit Draht an einen hübschen Blumenstock befestigen. Wer etwas kreativer ist, kann das Geld so verpacken, dass es dazu passt, wie es genutzt werden soll. Wünscht sich das Brautpaar beispielsweise einen Zuschuss zu den Flitterwochen, könnten Sie die Scheine und Münzen in eine große Flasche, gemischt mit Sand und Muscheln, füllen. Eine Hochzeitskarte in Form einer Flaschenpost rundet das Geschenk ab.

Wer in Sachen Falttechniken begabt ist, kann aus den einzelnen Scheinen auch richtige Kunstwerke zaubern. Von Blumen über Hemden, kleine Tierchen bis hin zum Kinderwagen sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Ist es ein größerer Geldbetrag, tun Sie sich am Besten mit ein paar Freunden zusammen – zum einen macht Basteln in Gesellschaft mehr Spaß und zum anderen geht es auch viel schneller.

Ohne Geld

Doch oft möchte man einfach kein Geld verschenken, sondern sich etwas anderes einfallen lassen. Das ist bei Hochzeiten besonders schwer, denn das Geschenk sollte nicht nur für beide sein, sondern auch zu beiden passen und am Besten noch etwas sein, was sinnvoll ist, Freude bereitet und der Situation angemessen ist – keine leichte Aufgabe. Hoch im Kurs sind dabei immer Gutscheine.

Ob für ein paar gemeinsame Stunden in der nahegelegenen Therme, für ein besonders romantisches Abendessen oder eine gemeinsame Unternehmung, wie einen Ausflug in den Freizeitpark oder den Zoo. Ist das Brautpaar etwas flippiger und abenteuerlustiger könnte auch ein Ballonflug oder sogar ein Falschirmsprung ein tolles Geschenk sein. Wer es etwas ausgefallener mag, könnte auch ein Wein-Seminar, einen Kochkurs oder auch Eintrittskarten für die Oper verschenken – je nach dem, was zum Brautpaar passt.

Einige sind aber auch nicht der "Gutschein- Schenker", sondern wollen, dass es etwas "Handfestes" ist. Da die meisten Pärchen allerdings bereits zusammen wohnen und der Hausstand komplett ist, ist hier besondere Kreativität gefragt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem besonderen Abo, damit das Brautpaar noch lange etwas von dem Geschenk hat? Zum Beispiel ein "Blumen-Abo"? Dabei beauftragen Sie einen Floristen, der dem Ehepaar ein Jahr lang, alle zwei Wochen einen tollen Blumenstrauß liefert.

Oder ein Semmel-Abo? Hier erhält das Hochzeitspaar zum Beispiel jeden Sonntag ein paar frische Brötchen vom heimischen Bäcker-Lieferservice. Damit bleiben Sie dem Brautpaar im Gedächtnis und sorgen immer wieder für schöne Momente voller Freude.

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