Geologie
Hobbygeologe entdeckt: Der Illergletscher kam bis ins Ostallgäu

Aus dem Lechtal, davon ist man bislang ausgegangen, ist das heutige Füssener Land während der Eiszeiten von Gletschern überrollt worden. Über Pfronten und Enzenstetten sei er nach Norden vorgestoßen. Für den Pfrontener Hobbygeologen Hans Geyer steht dagegen nach umfangreichen Recherchen fest: Es war der Illergletscher, der viel weiter in Richtung Osten vorgestoßen ist, als bislang angenommen, nämlich mindestens bis zum Weißensee.

Jahrelang ist Geyer über Kiesgruben und Baustellen gepilgert, um zu sehen, die Brocken welcher Gesteine dort zutage kommen - und vor allem, wo sie ursprünglich herstammen, also wo sie 'anstehen', wie der Geologe sagt. Vom Oberallgäu bis weit ins Ostallgäuer Vorland konnte er dabei für die letzen großen Eiszeiten nur den Einfluss und die Ablagerungen des Illergletschers nachweisen.

Von Oberstdorf kommend stieß dieser Gletscher laut Geyer über den Oberjoch-Sattel, das Pfrontener Vilstal und den Reichenbach nach Nesselwang. Weitere Vorstöße gelangten beim Grünten über das Starzlachtal und beim Adelhartz-Sattel bis Seeg und Lobach.

Den ganzen Bericht über die Entdeckung finden Sie im Allgäuer Anzeigeblatt vom 13.06.2014 (Seite 27).

Das Allgäuer Anzeigeblatt erhalten Sie im ganzen Allgäu

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