Arbeitsgruppe Fahrrad
Heiß ersehnt: Radständer in Füssens Zentrum

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In Füssen fehle es an geeigneten Abstellflächen für Drahtesel, speziell im Zentrum: Diese Thema schnitt Heinz Hipp (CSU) jüngst im Hauptverwaltungs- und Finanzausschuss an. Und lieferte dazu als leidenschaftlicher Radler auch gleich einen Verbesserungsvorschlag: Er regte die Aufstellung eines robusten Radständers für 63 Velos an der Baumgruppe am Kaiser-Maximilian-Platz an. 'Die Kosten würden bei etwa 6400 Euro liegen', berichtete Hipp von einem Ortstermin der 'Arbeitsgruppe Fahrrad' mit einem Hersteller solcher Metallkonstruktionen. Gleichzeitig plädierte Hipp für die Anschaffung abschließbarer Gepäckboxen, die sich bequem im Infopavillon von Füssen Tourismus unterbringen ließen.

Kostenpunkt: 1100 Euro für drei Boxen. 'Sechs bis neun Boxen würden fürs Erste genügen, dann wären wir alles in allem bei weniger als 10 000 Euro', rechnete Hipp vor. Er bat um Aufnahme dieser Investition in den aktuellen Haushalt, um das Projekt bis zum Sommer umsetzen zu können.

'Füssen könnte mit diesem Schritt für wenig Geld ein wichtiges Signal für den Radverkehr setzen', betonte Hipp. Denn die fehlenden Abstellmöglichkeiten schreckten derzeit so manchen Bürger, aber auch Gäste davon ab, mit dem Velo in die Innenstadt zu fahren. Zudem ließen sich durch die Neuanschaffung das 'wilde Parken' in der Fußgängerzone abstellen.

Bürgermeister Paul Iacob begrüßte die Idee – wollte aber nichts von einem städtischen Alleingang wissen. 'Erst sollten wir mit möglichen Partnern reden', verwies der Rathauschef etwa auf Füssen Tourismus & Marketing sowie die Baufirma Geiger, die als Investor des Theresienhofs am Einkaufszentrum Ähnliches plane.

Und auch Kämmerer Helmut Schuster stieg auf die Bremse: 'Wir können Sonderwünsche nur innerhalb des Budgets unterbringen' – sprich: Werde etwas zusätzlich aufgenommen, müsse Anderes herausfallen.

Michael Wollnitza (FW) mahnte schließlich die Umsetzung eines Beschlusses von 2011 an, vor dem Kurcafé einen Radweg anzulegen. Hier bat Iacob noch um Geduld: 'Das wird 2012 gemacht. Wir müssen die Maßnahme aber zeitlich koordinieren.'

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