Weihnachtsmarkt
Händler in Pfronten sind mit Weihnachtsmarkt auf Leonhardsplatz zufrieden

Vom Weihnachtssonderzug aus Kempten am Mittag bis zum gemeinsam gesungenen 'Macht hoch die Tür' in der Auferstehungskirche am Abend reichte das Programm des 24. Pfrontener Weihnachtsmarktes. Dazwischen gab es auf dem Leonhardsplatz viele Weihnachtslieder, reizvolle Geschenkideen, Etliches zum Naschen – und sogar ein 'Leckerli' für die Hauskatze.

Ein ganzer Zug voll Kemptener und Oberallgäuer Familien rollte gegen 14 Uhr pünktlich zur Eröffnung des 'Weihnachtsmarktes' ins 'Weihnachtsdorf Pfronten'. Im Schmuddelwetter versicherte Simone Haf aus Pfronten, die Schmuck aus Glas anbot: 'Ich bin angesichts des Regens trotzdem sehr zufrieden.

Die Leute sind freundlich und nett.' Auch die Magnetschmuckverkäuferin Andrea Stadtler aus Seeg zeigte sich mit dem Umsatz zufrieden. Traurig blickten dagegen mehrere Schafe auf der Platzmitte in den Regenhimmel, von Bethlehem her waren sie wohl besseres Wetter gewohnt. Glücklicher schauten die Verkäufer von Pfrontener Bratwürsten, heißen Maroni, dem 'Pfrontener Käsetraum', Kartoffelsuppe und Glühwein.

Zweiter Bürgermeister Philipp Trenkle zeigte, wie man mit einer Fackel und einem Holzstamm ein Hirtenfeuer produziert, der Künstler Gabriel Guggemos bot seine Bilder von Pfronten an und Jürgen Lauterbach aus Pfronten erläuterte, hinter seinen Traumkugeln stehend, was Spinnglastechnik bedeutet.

Es fehlten auch nicht Stände vom Weltladen, der Lebenshilfe oder Holzschnitzwerke von Haymo Aletsee aus Pfronten. Natürlich gab es außerdem Weihnachtsschmuck aller Art, handgeschöpfte Schokolade, Hirschwurst oder Sprüche auf Leinenbändern. Unter 'Katzenglück' versteht man die in ein Säckchen gepackte Katzenminze als Weihnachtsgeschenk für die Mieze.

Zum Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes gehörten Pfrontener Bläser und Chore, ein Hirtenspiel, ein Lichtertanz, der Auftritt des Nikolaus und eine beeindruckende Krippenausstellung in der St. Leonhardskirche. Mit einer 'Atempause im Advent' in der benachbarten Auferstehungskirche schloss der von den Besuchern als 'gut' bezeichnete Weihnachtsmarkt.

Die 'Turmspatzen', Kirchenchor und Posaunenchor wechselten hier mit Klaviermusik, Flötenspiel und Gesang. Der evangelische Pfarrer Andreas Waßmer gab adventliche Tipps wie 'die kleinen Dinge ernst und die ernsten Dinge gelassen nehmen' mit auf den Weg durch den Advent.

Autor:

Erwin Kargus aus Kempten

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