Einsatz
Großeinsatz in Jugendherberge: Verdacht auf Noro-Virus bei über 40 Jugendlichen in Füssen

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Übelkeit, Durchfall und Erbrechen: Über 40 Jugendliche, die derzeit in der Jugendherberge in Füssen untergebracht sind, haben am Freitag Abend typische Symptome für eine Erkrankung mit dem Norovirus gezeigt - und lösten damit einen Großeinsatz aus. Die Rettungskräfte, allen voran das Gesundheitsamt, nahmen die Situation sehr ernst und isolierten die Jugendlichen in einer ersten Maßnahme auf ihrem Flur im Erdgeschoss der Einrichtung.

Während die anderen Gäste draußen im Freien ausharren mussten, machten sich Ärzte mit Schutzanzügen gegen 21.30 Uhr zu einer ersten Untersuchung der Jugendlichen auf. 'Aller Wahrscheinlichkeit handelt es sich um einen Noro-Virus', sagte der leitende Notarzt Dr. Bernd Sigfrid nach einer ersten Einschätzung der Lage.

Bereits am Mittwoch war eines der Kinder erkrankt, im Laufe des Donnerstags und des Freitags kamen weitere sieben Kinder hinzu. Sie alle wurden in die Kinderklinik nach Kempten gebracht. 'Dort wird derzeit parallel untersucht, ob es sich tatsächlich um einen Noro-Virus handelt', sagt Sigfrid.

Gegen 22 Uhr meldete der leitende Notarzt dann: 'Alles unter Kontrolle. Die Jugendlichen werden hier vor Ort mit Infusionen behandelt, dann wird es ihnen schnell besser gehen', sagte Sigfrid. Angaben zur Ursache der Erkrankung konnten die Einsatzkräfte nicht machen. Eine ganze Reihe von Gästen - darunter Familien mit kleinen Kindern - reiste vorsorglich noch am Abend ab. Das Landratsamt will im Laufe des Samstags eine Stellungnahme abgeben.

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