Wanderweg
Geologische Besonderheiten im Ostallgäu erleben

Der Geogrenzgänger ist ein 16 Kilometer langer grenzüberschreitender Rundwanderweg, der im Oktober offiziell eröffnet wurde. Der Wanderweg führt von Schwangau über das Walderlebniszentrum Ziegelwies, nach Pinswang/Tirol und wieder an den jeweiligen Ausgangspunkt zurück.

Für die Dauer von 5,5 Stunden wandert man auf einem beeindruckenden Wanderwegenetz, dass aufgrund von installierten Erlebnisstationen und Informationstafeln, die Geologie einer Kulturlandschaft darstellt. Für eine kleine Rast zwischendurch wurde ein Erlebnisrastplatz am Huttlersberg angelegt.

Dem Gesamtkonzept des Wanderweges entsprechend, finden dort rastsuchende Wanderer einen mit themenbezogenem Inventar ausgestatteten Rastplatz vor. So kann man einen großen Stein zum sanften Brummen bringen oder sein musikalisches Talent auf einem Stein-Lithophon austesten. Ein bequemer Stein­esstisch samt Sitzhocker lädt zum gemütlichen verzehren der mitgebrachten Brotzeit ein.

Die Wegbeschaffenheit des Geogrenzgängers, der als mittelschwerer Wanderweg eingestuft ist, lässt Wanderträume wahr werden. Anhand von verschiedenen Erlebnisstationen erfährt man Wissenswertes über die geologischen Besonderheiten entlang der Wegstrecke. Durch verschiedene Einstiege und einer kürzeren Familienvariante 'kleiner Geo­grenzgänger' (rund sechs Kilometer), kann man seine persönliche Etappe nach eigenem Ermessen gestalten und erleben. Der Geogrenzgänger ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Schwangau, Pinswang in Tirol und dem Walderlebniszentrum Ziegelwies.

Attraktives Wegenetz

Der Rundwanderweg verbindet zwei herausragende Komponenten: Ein attraktives Wegenetz, das auch abschnittsweise erkundet werden kann sowie ein interessantes Informationssystem, das die Beschaffenheit des Erdbodens in der Region verständlich darstellt. Im gesamten Gebiet haben in früheren Zeiten Gesteinsabtragungen stattgefunden. Am Rande des Schwanseeparks wurden über viele Jahre wichtige Bodenschätze abgetragen und weiterverarbeitet. Am Schwangauer Kalkofen brannten Bürger das Kalkgestein und betrieben mehrere Steinbrüche.

Die hell leuchtende Außenfassade von Schloss Neuschwanstein besteht aus dem 'Alterschrofener Marmor', einem kostbaren Naturstein, der aus den Steinbrüchen am Schwanseepark abgebaut wurde. Neben den verschiedenen Kalkarten ist die Region auch mit Erzvorkommen reich bestückt. Der Abbau des Erzes diente zur Gewinnung von Eisen, Blei und Zink und wurde im Raum Unterpinswang in den Pinswanger Erzgruben und am Kalvarienberg abgebaut. Im Walderlebniszentrum Ziegelwies wurde eigens ein Ausstellungsraum errichtet, um die herausragende Geologie dieser Region zu visualisieren.

Für eine optimale Begleitung während einer Wanderung, sorgt der neue Wanderflyer 'Geogrenzgänger Schwangau – Pinswang', der ab sofort kostenlos erhältlich ist, sowie die gleichnamige App, die im Google Play Store (Android) als auch im Apple Store (iOS)

kostenfrei erhältlich ist.

Autor:

Redaktion extra aus Kempten

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