Mauerbau
Gemeinde Halblech erteilt Einvernehmen für Gabionenmauer

In der Hoffnung, das bereits seit Längerem andauernde Verfahren um den Bau einer Gabionenmauer in Buching abschließen zu können, hat der Gemeinderat Halblech nun eine Entscheidung gefällt: Er erteilte sein Einvernehmen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass keine Befreiungen vom Bebauungsplan mehr notwendig werden. Ob dem so ist, muss nun das Landratsamt entscheiden.

Bereits vor rund einem Jahr hatte sich das Gremium erstmals mit dem Antrag auf die Errichtung der Mauer zwischen zwei Grundstücken im Gewerbegebiet befasst. Der Antragsteller plant eine Verlängerung der bestehenden Mauer, benötigt dafür jedoch das Einverständnis der Nachbarn.

Doch diese fanden die Mauer in ihrer ursprünglich geplanten Form zu massiv – und verweigern bis heute ihre Unterschrift. Auch Vermittlungsversuche seitens der Gemeinde änderten daran nichts. 'Die Situation ist verzwickt', sagt Hauptamtsleiter Thomas Brandl.

Dass die Mauer zum tiefer gelegenen Nachbargrundstück nun so massiv ausfällen muss, liege auch daran, dass beim Bau einer Fabrikhalle auf dem Gelände des Antragstellers eine Aufschüttung stattgefunden habe – entgegen einer Auflage des Landratsamtes.

Diese Auflage verbietet auch den Anschluss an das Nachbargrundstück per Mauer – sofern das Landratsamt dem neuerlichen Tekturantrag nicht zustimmt. Die Gabionenmauer soll nun zwar in gleicher Länge, aber deutlich niedriger ausfallen: statt bisher 1,9 Meter nur noch etwas mehr als rund einen Meter. 'Das Landratsamt muss nun klären, ob die Mauer als Einfriedung anzusehen ist oder ob es doch wie ein Zaun wirkt', so Brandl.

In ersterem Fall müsste die Landkreisbehörde eine Ausnahme von der Auflage machen und die Mauer könnte in ihrer nun geplanten Form gebaut werden. In letzterem Fall müsste wieder eine Befreiung vom Bebauungsplan her. Dann wäre wiederum der Gemeinderat gefragt und der Streit ginge wohl in die nächste Runde.

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