Gesellschaft
Füssener Tafel: Hat die Stadt ein Armutsproblem?

Etwa 180 bis 200 Kunden sind wöchentlich auf die Unterstützung der Füssener Tafel angewiesen – im Schnitt zwischen 50 und 80 Haushalte. „Im Vergleich zu anderen Einrichtungen im Ostallgäu ist das viel“, sagt der dortige Vertrauensmann Michael Wollnitza mit Blick auf die Tafeln in Marktoberdorf oder Buchloe.

Insbesondere die niedrige Rente führt er darauf zurück, dass so viele Menschen in Füssen auf die Tafel angewiesen sind: Es gebe viele, die ihr ganzes Leben für die Füssener Textil AG gearbeitet haben. „Für frühere Verhältnisse haben sie dort einen angemessenen, aber niedrigen Lohn bekommen“, sagt der Vertrauensmann. Und jetzt müssen sie mit einer Rente von 600 bis 700 Euro auskommen, fügt er an.

Ob er glaubt, dass sich in Zukunft etwas an diesem Problem ändern wird, warum für viele Menschen Tafeln so wichtig sind und was es für sie bedeuten würde, ohne die Einrichtung leben zu müssen, erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 10.04.2018.

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Autor:

Christoph Kölle aus Kempten

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