Anklage
Füssener soll 600 Euro wegen Beleidigung zahlen

Ist ein verletztes Kind weniger wert als eine Frau, die im Affekt beleidigt wurde? Diese Frage stellte sich ein Vater aus Füssen, als er in seinem Briefkasten ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Kempten findet. Er soll 600 Euro unter anderem wegen Beleidigung bezahlen.

Die Vorgeschichte erzählt der Füssener so: Er fährt mit seinem Sohn durch den Kreisverkehr an der Luitpoldstraße. Dabei komme ein Fahrerin mit ihrem Auto dem Neunjährigen sehr nahe und gebe sogar Gas, um noch vor dem Kind die Ausfahrt zu erwischen. Der Vater ruft 'Stopp' und als der Bub abrupt bremst, stürzt er über den Lenker. Dabei zieht er sich einen blauen Fleck am Oberschenkel zu.

Die Fahrerin des Autos bleibt jedoch nicht stehen. Da brennen dem Vater die Sicherungen durch, er verfolgt sie, bringt das Auto zum stehen und beleidigt die aussteigende Frau.

Er kennt sie und weiß, dass sie einen Sohn im gleichen Alter hat wie er. 'Da geriet ich in Rage und habe sie allesmögliche geheißen', sagt der 54-Jährige. Als die Fahrerin sagt: 'Ich konnte nicht anhalten', gibt der Mann auf und fährt zurück zu seinem Kind.

Mehr über den Fall lesen Sie in der Allgäuer Zeitung (Füssen) vom 22.01.2015 (Seite 25).

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