Projektseminar
Füssener Schüler bauen Teich samt Insektenhotel

'Für uns war von Anfang an klar, dass wir beim Bio-Projekt mitmachen', sagen Elisa Paulsteiner und Katrin Rothe. Den Naturwissenschaften gehört ihr Hauptinteresse, die beiden Füssener Gymnasiastinnen haben bereits ein festgefasstes und durch Praktika konkretisiertes Berufsziel, die Tiermedizin. Wie ihre Mitschüler des Projektseminars Biologie schaufelten und pflanzten sie, bis das Biotop mit Teich und Bachlauf im Schulgarten stand und das 'Insektenhotel am See' bezugsfertig war.

Nun gaben die 13 Schüler der Q 11 Lehrkräften, Eltern und Sponsoren einen Einblick in die Arbeit des vergangenen Schuljahrs. Biologielehrerin Verena Kögl konnte stolz sein auf die Leistung ihrer Gruppe.

Einer Reihe von Sponsoren war zu danken, und sie werden auf einer Infotafel aufgeführt. Firmen beteiligten sich mit Sachspenden, Finanzhilfe kam von der Stadt, von Banken und vom Bund Naturschutz. 'Das ist sehr in unserem Sinn, dass sich Schüler für ökologische Projekte engagieren', meinte Walter Hundhammer für die Naturschützer.

Genauestens dokumentiert und illustriert konnte man den Fortgang der Arbeiten verfolgen – angefangen von der Planungsphase im Winter an dem knapp 1000 Euro teuren Projekt. Wertvolle Tipps für den Bau von Bachlauf und Teich holte man sich beim Gärtner und Landschaftsarchitekten, Hausmeister Peter Raca half mit Rat und Tat. Steine aus dem Forggensee wurden transportiert, es wurde betoniert, Teichvlies und Folie verlegt.

Schließlich ging es an die letzte Phase, die Außen- und Innenbepflanzung des Teichs, wobei sich die Wasserhyazinthe jetzt schon vermehrt.

Und – davon konnte sich das Publikum beim anschließenden Sektempfang am Teich überzeugen – vier Goldfische gibt’s auch.

Mit Rückschlägen war immer mal beim Bau des Insektenhotels zu kämpfen. Doch jetzt passen die roten Lamellen des Florfliegenkastens und dank der Nisthilfen und Füllmaterialien für Bienen und Käfer kehrt bereits Leben ein.

'Ein Jahr kümmern wir uns noch drum', sagen die Schüler, dann soll eine Garten-AG eingerichtet werden, damit alles weiter gepflegt wird.

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