Geschichte
Füssener Laute zum bayerischen Heimatschatz gekürt

Glanzstück: Die Mitte des 16. Jahrhunderts von Wolfgang Wolf in Füssen gebaute und um 1646 zur barocken French Lute erweiterte Laute zählt jetzt offiziell zu den „100 Heimatschätzen“ in Bayerns Museen.
  • Glanzstück: Die Mitte des 16. Jahrhunderts von Wolfgang Wolf in Füssen gebaute und um 1646 zur barocken French Lute erweiterte Laute zählt jetzt offiziell zu den „100 Heimatschätzen“ in Bayerns Museen.
  • Foto: Stadt Füssen
  • hochgeladen von Michelle aus dem Aus dem Bruch

Eine Mitte des 16. Jahrhunderts in Füssen gebaute und dort im Museum der Stadt zu besichtigende Laute zählt zu den „100 Heimatschätzen“, die jetzt in einer Gemeinschaftsaktion des Bayerische Heimat- und Kunstministeriums gekürt wurden. Das von Wolfgang Wolf gefertigte Instrument stehe für tausende hochwertige Saiteninstrumenten, die Füssener Handwerker gebaut und in die Metropolen und Residenzen Europas geliefert haben, schrieb Museumsleiter Dr. Anton Englert in der Bewerbung.

Die Lautenmacherfamilie ist in der Stadt belegt, seit Jorig Wolf dort 1493 das Bürgerrecht erwarb. Möglicherweise geht die Familie auf eine aus Spanien vertriebene jüdische Musikersippe zurück. Das ausgezeichnete Instrument war um 1646 zu einer French Lute erweitert und verlängert worden, um das Spielen barocker Musik zu erleichtern. Das Preisgeld von 1000 Euro werde für Museumszwecke eingesetzt, sagte Englert.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 18.07.2018.

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