Kunst
Füssener Fotograf eröffnet Ausstellung mit Fotografien im Museum

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Fotografien, die sich dem Thema Wasser in all seinen Formen widmen, werden im Museum der Stadt Füssen gezeigt. Der bekannte Füssener Profifotograf Peter Samer war ein Jahr lang im Königswinkel unterwegs, um möglichst stimmungsvolle Bilder in den verschiedenen Jahreszeiten festzuhalten.

'Die Aufnahmen sind zum Teil so gestaltet, dass man beim Betrachten zuerst nicht sicher ist, ob es sich um ein Foto oder ein gemaltes Bild handelt', erzählt Peter Samer. Die Fotoausstellung 'Wasser' wird mit den Klangbildern 2015 am Mittwoch, 20. Mai, ab 20 Uhr im Kaisersaal des Barockklosters St. Mang eröffnet. Die Bilder und Videos werden dabei auf eine 20 Quadratmeter große Leinwand projiziert.

Untermalt wird das Ganze von drei Spitzenmusikern: Sängerin Sassy Bernert begleitet von Gitarrist Andrea Calvanico und dem Pianisten Reinhold Ohmeyer. Die Musiker waren von Anfang an begeistert von dem Projekt: Live in einem abgedunkelten Raum zu spielen, dazu im Takt der Bilder – hier können sie ihre ganze Professionalität beweisen. Es entsteht eine Symbiose aus Musik und Bildern.

So werden starke Emotionen hervorgerufen und diesen kann man sich kaum entziehen. Anschließend erfolgt die Ausstellungseröffnung im Museum. Karten gibt es im Fotostudio Samer unter 0 83 62/49 27. Öffnungszeit: Ausstellung im Museum der Stadt Füssen: 21. Mai bis 5. Juli, Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr.

Peter Samer fotografiert seit seinem 10. Lebensjahr und begann 1973 eine Fotografenlehre. 'Kameras haben mich immer fasziniert und es stand für mich sehr früh unumstößlich fest, dass ich Fotograf werden will', so Samer. Seine Begeisterung erklärt er so: 'Bilder, die erst einmal nur im Kopf existieren, kann ich in die Realität umsetzen und habe dabei freie Hand in der Gestaltung.'

Wichtig ist ihm, dass das Bild einer Idee entspringt, die neu und keine Kopie eines anderen Motivs ist, das es schon tausendmal gibt. Ein Bild kann für sich alleine sprechen und braucht keinen Untertitel. Der modernen, digitalen Fotografie kann er gute und schlechte Seiten abgewinnen. 'Durch die digitale Kameratechnik sind heute Bilder möglich, die vor 20 Jahren noch nicht umsetzbar waren. Allerdings wird in Zeiten des Selfiewahns das einzelne Foto zum Massenartikel degradiert, was ich sehr schade finde. Und die Dunkelkammerromantik gibt es leider auch nicht mehr.'

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