Faschingskränzle
Frauenbund Seeg begeistert im proppenvollen Saal

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Seeg 'Kommen Sie, staunen Sie, es gastiert der Zirkus Seegeroni!' Mit diesen Worten hatte 'Zirkusdirektorin' Annemarie Schnitzler das Publikum beim Faschingskränzle des Katholischen Frauenbundes Seeg begrüßt. Auch in diesem Jahr wurde ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Kein Wunder, dass der Festsaal des Gemeindezentrums proppenvoll war und Frauen bis aus Pfronten anreisten. Großes Zirkusprogramm war angesagt und umwerfende Clownereien in der Manege, bei denen Bürgermeister Manfred Rinderle und Pfarrer Alois Linder mit von der Partie waren, ließen das Stimmungsbarometer sofort ansteigen.

Elefant 'Dumbo', direkt vom Nil eingeflogen, zeigte außergewöhnliche Kunststücke und sechs Reiterinnen auf ihren 'Pferden' unterhielten die Frauen hervorragend.

Ohne Werbung durfte auch dieser Nachmittag nicht enden und die 'Seeger Bären' bekamen ihren großen Auftritt. So wussten sie: 'Schmerzt dich ein Furunkel oder reizt dich der Darm, mach’ einen Löffel Honig dran, er ist der goldene Saft, der wirklich wahre Wunder schafft.'

In geselliger Runde im Saal waren Senzl, Berta und Maria – alle drei weit über 80 Jahre alt – anzutreffen. Die 88-jährige Maria konnte es nicht erwarten, das Tanzbein zu schwingen. 'Komm, tanz mer', forderte sie ihre Tischnachbarin Berta auf. Die ließ sich nicht lange bitten, denn die Musik 'Modsee' lockte mit dem Lied 'Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling'.

Der Zauberer Alexander Schwarz zeigte sein gesamtes Repertoire. Als er Pfarrer Alois Linder auf die Bühne bat, der sich mit üppiger schwarzer Perücke und kunstvoll bemaltem Gesicht fast unkenntlich als Tiger präsentierte, stieg die Stimmung explosionsartig. Ein Tuch sollte er aus einem Beutel ziehen und letztendlich 'zauberte' Schwarz ein neckisches rotes Höschen in seine Hand.

Der Saal brüllte.

Mit ihrem urkomischen Auftritt punktete Putzfrau Sigrid Maier gewaltig. Sie regte sich mächtig auf: 'Mein Cheffe ist Bürgermeister Rinderle, der hocken auf seinem Beamtenstuhle und rufen mich an, ich solle diese Schweinereien von Zirkus saubermachen.'

Die fantastisch gespielten Dialoge mit Putzfrau Nummer zwei, Ulrike Waldmann, begeisterten das Publikum. Heiterkeit löste auch der Kaplan (Christine Angerer) aus. Von Augsburg nach Seeg entsandt, sollte er dem Pfarrer unter die Arme zu greifen. Aber nicht immer war Linder mit seinen Vorschlägen einverstanden.

Bärbl Lang und die Kleinsten ihrer Bauchtanzgruppe entzückten ebenso wie Hilde Hipp, die höchst amüsant über ihre Erlebnisse einer Kaffeefahrt berichtete, bei der sie viele unnütze Dinge nach Hause brachte.

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