Füssener Stadtolympiade
Finaltag der 21. Füssener Sporttage hätte nicht besser sein können

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Die Stimmung am Finaltag der 21. Füssener Sporttage hätte nicht besser sein können - und das nicht erst, als im Festzelt DJ-Tomix spätabends für wummernde Lautsprecher sorgte. Schon am späten Nachmittag glänzten die Showmädchen der Tanzschule Zaharia, lautstark gefeiert vom Publikum.

Das sparte auch nicht mit Applaus, als die 204 Mädchen und Buben aus 42 Teams ihre Urkunden und Medaillen erhielten. Karin Ketterl von der Interessengemeinschaft Füssener Sportvereine (IFS), Sportbeauftragter Markus Gmeiner und Bürgermeister Paul Iacob als Schirmherr absolvierten mit vereinter Kraft den Ehrungsmarathon und standen dabei im Blitzlichtgewitter der stolzen Eltern.

Nach der << Schlammschlacht >> im Fußball hatten Veranstalter und Akteure bei der 21. Stadtolympiade viel Glück mit dem Wetter. Es wäre aber auch jammerschade gewesen, wenn beim Einzug zum bunten Finale die fantasievoll gestalteten Kostüme der Teams vom Regen ertränkt worden wären.

<< Das hat von den Ergebnissen gepasst >>, bilanzierte als fairer Sportsmann der Einzel-Dritte Manfred Schweinberg. Mit den anderen fünf Olympioniken hatte er sich bis zuletzt einen tollen Mehrkampf geliefert. << Wenig Masse, viel Klasse >>, fasste Sponsor Herbert Hiemer das << Einzel >> zusammen. Im Team-Bewerb reichte es für den Rekordsieger << Team Bauschutt >> noch zu Rang zwei vor << Kaschperltheater >> und hinter den << Sporthäuslern >>, die ebenfalls schon immer zu den Top-Teams zählten. Das gilt auch für die << Red Hot Chillis >>, die bei den Damen überlegen gewannen (linker Infoblock). Für den 72-jährigen Teilnehmer Siegfried Ellmauer waren die Sporttage auch Anlass, sich an seine Zeit als Rennradler zu erinnern. << Mit zwei Mark in der Woche >> hatte er damals seinen 300-Mark-Drahtesel abgestottert.

Augen auf hieß es übrigens beim Einlass: Der Sicherheitsdienst verteilte - eine Premiere - bunte Bändchen an die Jugendlichen. Mit Blau am Handgelenk wiesen sich junge Besucher am Ausschank als volljährig aus. Pink dagegen bedeutete << unter 18 >> und damit nur reduzierte Abgabe von Alkohol.

Recht skeptisch war Matthias Günes vom einstigen Dauersieger << Team Bauschutt >> in den Finaltag gestartet, als Marcus Bleicher Punkt 8 Uhr zum Tauziehen im Weidach aufrief. << Das wird noch mal richtig schwierig für uns >>, grübelte der Kicker des FC Füssen. Er steht derzeit mit seinen Kameraden des Bezirksligisten mitten in der Vorbereitungsphase auf die neue Saison und nahm am Nachmittag sogar noch auswärts an einem Turnier teil.

Hundertprozentig auf das Kräftemessen am Seil konzentrieren konnten sich die Damen des Teams << Boom Boom Pow >>, die sich nach einem Hit benannt haben. << Jetzt noch Erster werden wird schwer >>, glaubte Katja Erhard aus Lechbruck. >>

Dennoch gingen die Mädels bestens gelaunt in Position. Am Ende sicherten sie sich zumindest Platz zwei.

<< Die Red Hot Chillis holen den Pokal >>, hieß es im Kreis der << Bogans >> vom Sportstudio Füssen. So oder so - das Team will alles geben, um mit vereinten Kräften ein oder zwei Plätze vom sechsten Rang wegzukommen. << ,Bogans steht in Neuseeland übrigens für Proleten >>, erklärte Athletin Marie schmunzelnd. Womit bewiesen wäre, dass dieses Team - wie fast alle anderen Teilnehmer - in der Disziplin << Humor >> einfach Spitze war. Aus der Entfernung waren derweil die Anfeuerungsrufe für die Tauzieher des Teams << WoMoLos >> zu hören.

Doch wie immer blieb trotz solcher Kraftakte noch genug Kondition für Siegerehrung und Abschluss-Party.

Einen << Kräuterwickel >> hatten unbekannte Scherzbolde der Kneipp-Büste am Stadtbrunnen nach dem Altstadtlauf verpasst. Foto: Helmut H. Kroiß

Eine Mannschaft mit Gewicht: Das Team << WoMoLos >> lässt beim abschließenden Tauziehen die Muskeln spielen. In der Gesamtwertung reichte es allerdings nicht unter die ersten drei. Fotos: Hacker

Die Showmädchen der Tanzschule Zaharia umrahmten die Siegerehrung, auf die gerade die jüngsten Teilnehmer sehnsüchtig warteten.

Mit phantasievoller Optik warteten viele Athletinnen vor der Siegerehrung auf.

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