Vielsaitig
Festival «Vielsaitig» in Füssen geht für dieses Jahr zu Ende

Mit den Abschlusskonzerten der Kurse Liedgestaltung und Kammermusik geht heute ab 17 Uhr beziehungsweise 20 Uhr im Kaisersaal das Füssener Festival «Vielsaitig» für dieses Jahr zu Ende. Sowohl die Arbeit mit den Studenten als auch die Auftritte der verschiedenen Formationen hätten ihr viel Spaß gemacht, versichert zum Abschluss Susanne Rabenschlag vom Verdi-Quartett, die zusammen mit Karina Hager vom Kulturamt die Festival-Regie innehatte.

Während sich die Professorin in ihrem Resümee an Studenten erinnert, die << ganz klein >> in Füssen ankamen und nun groß auf der Bühne aufspielten, freut sich die Vertreterin der Stadt, dass es erneut gelungen sei, deren Lauten- und Geigenbautradition mit Leben zu erfüllen.

Auch mit dem Besuch der Veranstaltungen zeigte sie sich sehr zufrieden, obwohl derzeit der eine oder andere Füssener im Urlaub weilt. Zum Ausgleich nutzt der eine oder andere Gast die Gelegenheit, seinen Füssen-Urlaub mit hochkarätigen Konzerten anzureichern.

Oder steuert die Stadt gezielt zur Festival-Zeit an. Das hohe Niveau der Darbietungen aber auch die dem Titel entsprechende Vielseitigkeit des Angebots fand auch in diesem Jahr die Zustimmung des Publikums.

Dass man diesmal für Konzerte nicht ins Freie ging wie in den Vorjahren, habe auch am Thema << Romantik >> gelegen, so die Veranstalter. Das für diese Musik wichtige Klavier sei halt nicht so mobil. Dafür sorgten heuer unter anderem die erstmals angebotenen << Teestunden im Salon >> für Abwechslung.

Was die Besucher im kommenden Jahr erwartet, wollte Susanne Rabenschlag noch nicht verraten. Nur so viel: Das Thema heißt << Orient >> und dafür gebe es schon << tolle Ideen und Zusagen >>.

Ins Festivalfinale mit den Kurs-Abschlusskonzerten stimmten gestern Mittag vor gut 60 Besuchern vier Studenten an Geigen und Bratschen mit einem ungezwungenen Werkstatt-Konzert ein.

Neasa Nivrien ließ an der Bratsche zwei Sätze aus einer Hindemith-Sonate erklingen - für Künstler wie Zuhörer keine leichte Kost - sowie das Präludium aus der Cellosuite C-Dur von Bach. Constantin Vlad intonierte den ersten Satz aus dem Violinkonzert von Mendelssohn in atemberaubendem Tempo.

Lisa Trautmann steuerte mit beeindruckender Sicherheit ein weiteres Bach-Präludium und zwei Hindemith-Sätze bei, ehe Lee Ju Young mit zwei Sätzen Prokofjew den fulminanten Schlusspunkt setzte.

<< Das Konzert gehört zum Unterricht >>, erklärte anschließend Zoltan Paulich, der das Mittagskonzert moderierte und wie seine Kollegen sechs Unterrichtseinheiten gab. Erst auf der Bühne lerne man, mit den Tönen eine Geschichte zu erzählen. Den passenden Dozenten suchten sich die 20 Teilnehmer der Kurse dabei jeweils selbst aus.

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