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Kommunalpolitik
Ferienwohnungs-Streit in Füssen: Bürgermeister Iacob will sich nicht aus der Partei drängen lassen

Die Luft ist derzeit etwas raus bei den Genossen in Füssen: Nach der Kritik an Füssens Bürgermeister Paul Iacob hatten Stadträte ihren Rückzug angekündigt und es gab Irritationen innerhalb der Jusos. (Symbolbild)
  • Die Luft ist derzeit etwas raus bei den Genossen in Füssen: Nach der Kritik an Füssens Bürgermeister Paul Iacob hatten Stadträte ihren Rückzug angekündigt und es gab Irritationen innerhalb der Jusos. (Symbolbild)
  • Foto: Matthias Hiekel/dpa
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Noch im Dezember 2019 hatte Füssens Bürgermeister Paul Iacob mit dem Austritt aus der SPD gedroht. Wie er jetzt gegenüber der Allgäuer Zeitung erklärte, will er nun doch in der Partei bleiben, stellt aber die Spitze des Orts- und Kreisverbandes in Frage. Er sei über die Feiertage in sich gegangen und zu dem Schluss gekommen, dass man nach über 40 Jahren nicht einfach eine Partei verlasse. Durch eine Frau, die die SPD-Politik anders auslege als er, wolle er sich nicht aus der Partei drängen lassen, erklärte Iacob im Gespräch mit der AZ.

Damit gemeint ist Ilona Deckwerth, Vorsitzende der Füssener und Ostallgäuer SPD. Sie hatte dem Bürgermeister unter anderem vorgeworfen, in der Wohnungsfrage nicht sozialdemokratisch zu handeln. Außerdem bezeichnete sie es als "nicht tragbar", dass aus seinem familiären Umfeld ein Antrag gestellt worden war, Wohnraum zu Ferienwohnungen umzuwidmen.

Laut Iacob müsse man sich fragen, ob die Spitzenpositionen bei der Füssener und Ostallgäuer SPD richtig besetzt seien. Er bedauere, dass langjährige Stadträte nicht mehr für die SPD kandidieren. Frische Gesichter seien gut, doch fehle den Neueinsteigern die Erfahrung, heißt es weiter in der AZ. Er wolle nun abwarten, was die Kommunalwahlen für die SPD bringen und dann schauen, wie er der Partei künftig weiterhelfen könne.

Was Ilona Deckwerth, Vorsitzende der Füssener und Ostallgäuer SPD, zu dem Thema sagt, erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 10.01.2020.

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