Kolpingtheater
Erste Premiere des Kolpingtheaters in Pfronten mit viel Applaus bedacht

«Vielen, vielen Dank, ihr seid ein tolles Publikum. Wir haben heute das erste Mal gespielt und es hat so richtig Spaß gemacht. Mit eurem Applaus habt ihr uns geholfen, dass wir gut geworden sind.»

Mit diesen Worten bedankte sich Angelika Haf, die die Leitung des Theaterstücks << Die Silberhochzeit >> der innehatte, bei den Zuschauern am Schluss der Aufführung. Es hatte als erstes der beiden Stücke der Bauernbühne der Kolpingsfamilie Pfronten Premiere.

Kaminkehrer Florian alias Christian März begrüßte die Gäste mit den Worten: << Also wenn i in dia unterschiedliche Häusr komm, do ka dr als Ma des Heirata wirklich verganga. Manche Männr hond auf Erda scho die gröscht Höll. Do brauchscht de it wundra, wenn manche mit 40 scho doher kommat, wia die reinschte Grufis! >>

Geplante Feierlichkeiten schlagen die Männer in die Flucht

Bei den befreundeten Ehepaaren Kuttner und Melcher steht die Silberhochzeit ins Haus und die Frauen sprühen nur so von Ideen, wie dieser besondere Anlass gefeiert werden soll. Ein << Amt >> in der Kirche soll anberaumt werden und selbstverständlich eine << Hochzeitsreise >> nach Italien. Die Männer jedoch halten von diesen Vorhaben nichts und verschwinden im Schützenheim. Die Oma (Angelika Haf) überredet die Frauen zu einem Festessen mit Sauerbraten, Knödel und Wein.

Da werden die Männer bestimmt weich und nachgiebig, denn bekanntlich geht ja Liebe durch den Magen. Aber die Männer wittern den << Braten >> und stellen sich stur. Doch da ist ja noch der pfiffige Kaminkehrer Florian, ein eingefleischter Junggeselle. In ihm finden sie einen verständnisvollen Helfer und Ratgeber. Dessous, findet er, wären bestimmt die Lösung. Ihr müsst euren Männern was bieten

Mehr wird hier nicht verraten, denn dieses herrliche Stück muss man selber gesehen haben. Szenenapplaus und Gelächter zeigten den Akteuren, dass sie das Publikum von Anfang an auf ihrer Seite hatten. Jedem einzelnen Schauspieler schien seine Rolle auf den Leib geschrieben zu sein.

Die Proben laufen schon seit Mitte April

Seit Mitte April wird zweimal in der Woche geprobt, erzählen Simone Haf und Christian März. Sie sind begeistert vom Publikum, das so richtig mitgeht und die Schauspieler aufputscht. Renate Becker aus Aschenburg, ein Urlaubsgast, erzählt begeistert, dass sie sich jedes Mal, wenn sie in Pfronten ist, auf diese tolle Theatergruppe freut.

Ihre Favoritin an diesem Abend ist ganz klar die << Oma >>, aber auch alle anderen spielen hervorragend. Inge Wrobel aus Trier, ebenfalls Gast in Pfronten, ist voll des Lobes und sagt: << Es ist grandios, was diese Laiendarsteller auf die Bühne bringen. Wir besuchen jedes Jahr bei unserem Aufenthalt die Aufführung, das ist schon fast Tradition. >>

Weitere Aufführungstermine: 3., 17. und 24. August, 7., 14. und 25. September, jeweils um 20 Uhr. Kartenvorverkauf im Haus des Gastes, sowie unter Telefon (08363) 69888 oder über das Internet:

www.kolping-pfronten.de

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