Lebendiger Verein
Energiethemen für Schüler, Einsatz für die Pfrontener Landschaft

Das Wissen rund um die Energie besitzt an der Pfrontener Grundschule einen hohen Stellenwert. Auch dank der Unterstützung des Pfrontener Forums, das die Kosten für ein Projekt des Bunds Naturschutz zusammengetragen hat, bei dem die Schüler einen Energieführerschein machen. Inge Berwig, Fachberaterin für Umweltbildung des Landkreises Ostallgäu an der Pfrontener Grundschule, berichtete bei der Generalversammlung des Pfrontener Forums zudem vom 'Energietag', einem Stand am Tag der Regionen und Messeaufgaben, mit denen die Kinder betraut wurden.

Forums-Vorsitzender Alfons Haf servierte einen Bilderbogen des vergangenen Jahres. Dessen erster Höhepunkt war die Verleihung des 2. Preises für den Tag der Regionen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Von vielen Aktionen des Handwerkerforums über Giftpflanzenbekämpfung und Tag der Regionen berichtete der Vorsitzende und landete schließlich bei einem Präzisionsteil, das Josef Steiner beim Erntedankfest mit zum Altar brachte. Die größte Herausforderung sei jedoch das zweitägige Heufest mit Krönung der Heukönigin und der Meisterschaft im Wetthoinzen gewesen.

Hier sei besonders die gute Kameradschaft, die vielen fleißigen Helfer und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Pfronten Tourismus hervorzuheben.

Für heuer kündigte Haf wieder ein 'Hoibarfest' für alle aktiven Landschaftspfleger bei 'Groppars Tone' an zudem eine Aktion gegen das Indische Springkraut, einen Ausflug mit Besichtigung zu einem energetischen Thema und am 30. September den Tag der Regionen.

'Ein lebendiger Verein mit Leuten, die etwas tun', lobte Bürgermeister Beppo Zeislmeier das Pfrontener Forum in seinem Grußwort und gratulierte Josef Freuding zum Umweltpreis des Landes Bayern.

Er sei ein Mann, der mit Hirnschmalz und Herzblut Pfrontens Landschaft in den vergangenen zwanzig Jahren erhalten und gepflegt habe. Auch Tourismusdirektor Jan Schubert gratulierte Alfons Haf und dankte ihm für viele Initiativen.

'Pfronten strahlt mit seiner Landschaftspflege bis nach Schleswig-Holstein aus', stellte Josef Freuding, der Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Ostallgäu fest. Heu sei mittlerweile ein Alleinstellungsmerkmal, ein Leit- und Kulturgut ersten Ranges.

Dazu gehöre der Erhalt einer intakten Grasnarbe und der Bergwiesenstandorte. Seien sie einmal aufgegeben, wären sie unwiederbringlich verloren. 'Wir müssen wieder über Bodenentsiegelung nachdenken und mehr als bisher den Flächenfraß bekämpfen', schloss Freuding und kündigte eine Stiftung 'Allgäuer Kulturlandschaft' mit einem Kulturlandschaftsfond an.

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