Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Messe in Füssen
Endspurt für die «Wir»

Einen Tag früher als geplant haben die Messebauer gestern Nachmittag die Stände auf der «Wir in Füssen» fertig aufgestellt. «Wir liegen deutlich vor dem Zeitplan», lobte Messeorganisator Andreas Ullrich vom Bund der Selbständigen den Einsatz der Handwerker. So hatten die Aussteller nun einen Tag mehr Zeit, ihre Stände zu beziehen. Einige der 128 Firmen und vier Vereine werkelten auch am Mittwochnachmittag schon fleißig vor sich hin - sehr zur Freude von Ullrich.

«Die Messestände werden von Jahr zu Jahr besser und professioneller», sagt Ullrich und zeigt auf eine der Aluminium-Gerüste. Dies sei man bislang eher von großen internationalen Messen in Köln oder Stuttgart gewohnt gewesen. Viele heimische Betriebe wollten sich aber nicht lumpen lassen und hätten sich für die Leistungsschau ordentlich ins Zeug gelegt. Damit erwartet die Besucher am Wochenende jeweils zwischen 10 und 18 Uhr die seit 2005 umfangreichste Messe - allein schon, weil über ein Viertel mehr Firmen mit von der Partie sind. Der Eintritt wird wie immer frei sein.

Das Motto der Messe lautet Energie: «Dazu passt der Stand der Fachhochschule Kempten mi dem Thema Elektromobilität in Halle 1», erläutert Ullrich. Dort soll es Probefahrten mit sogenannten Segways geben - das sind kleine, zweirädrige Selbstbalance-Roller. Aber auch sonst sei neben einem umfassenden Rahmenprogramm (siehe Infokasten) wieder einiges geboten.

Festzelt schon am Freitag

Ebenfalls neu: das Festzelt im Freigelände. «Wir würden uns freuen, wenn am Freitag ab 17 Uhr viele ins Zelt kommen und mit uns feiern», hofft Ullrich auf rege Teilnahme.

Doch richtig los geht es erst am Samstag ab 10 Uhr, wenn die «Wir in Füssen» offiziell zum vierten Mal startet. Die Bandbreite reicht von heimischen Handwerkern über Mode, Autohäuser bis hin zu Ständen sozialer Einrichtungen. Stolz sind die Veranstalter auch auf ihr Kinderprogramm: Da es in einer separaten Messehalle stattfindet, können Eltern ungestört über die Messe bummeln, während sich ihre Kleinen (Betreuung von zwei bis 14 Jahre) beim Kinderschminken etwa in Prinzessinnen verwandeln lassen, Märchen erzählt bekommen oder beim Piraten- und Schatzinseltag spannende Abenteuer erleben.

Einziger Wermutstropfen sei lediglich eine Baustelle im Kassenbereich. Das sei aber eher ein optisches Problem, so Ullrich. Durch Bauzäune wolle man den Bereich jetzt noch verblenden. (ff)

Packten gestern gemeinsam an (von links): Gabi Birk, Rudolf Winter, Martin Greisel, Andreas Ullrich, Andreas Birk und Christoph Schäfer. Foto: Felix Frasch

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