Mr. Eishockei
Eishockey-Legende Xaver Unsinn ist tot

Er war der bekannteste deutsche Trainer im Eishockey, holte mit der deutschen Nationalmannschaft Bronze bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck, wurde als Spieler achtmal deutscher Meister mit dem EV Füssen: Am Mittwoch ist Xaver Unsinn im Alter von 82 Jahren gestorben. Seine ersten Schritte als Eishockeyprofi ging er beim EV Füssen. Dort blieb er 14 Jahre und wurde acht Mal deutscher Meister. Beim ESV Kaufbeuren war er Spieler und Trainer. 1961 führte er den Kaufbeurer Eishockeyverein in die 1. Bundesliga.

Unsinn betreute die Nationalmannschaft 1964, von 1975 bis 1977 und von 1981 bis 1990. Insgesamt 221 Länderspiele mit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) krönte er 1976 in Innsbruck mit Olympiabronze.

1990 zog er sich aber aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Bundestrainers der Deutschen Nationalmannschaft zurück. Unsinn nahm als Spieler und Trainer an insgesamt zwölf Weltmeisterschaften und sechs Olympischen Spielen teil und gewann elf deutsche Meisterschaften.

Später erhielt Unsinn das Bundesverdienstkreuz und wurde in die "Hall of Fame" des Eishockey-Weltverbandes in Toronto aufgenommen.

"Mister Eishockei", der einst den Pepitahut berühmt machte, lebte zuletzt zurückgezogen in Hopfen am See im Ostallgäu. Am Mittwoch ist er nach langer schwerer Krankheit gestorben.

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