Grundschule
Ein Spatenstich gegen Raumnot

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Sylvia Kiesel war gestern überglücklich, als der Spatenstich für die Erweiterung der Grundschule in Füssen vollzogen wurde: 'Ich freu’ mich unheimlich', sagte die Rektorin mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht. Bis zu Beginn des nächsten Schuljahres soll der rund 930 000 Euro teure Anbau mit sechs zusätzlichen Räumen (siehe Infokasten) stehen – dann kann der Schlussstrich unter die jahrelange Platznot an der Grundschule gezogen werden. 'Unsere Kinder brauchen diese Räume', unterstrich Kiesel. Die Erweiterung sei 'längst überfällig', betonte auch Claus Winter vom Elternbeirat.

Im zwölften Jahr leitet Sylvia Kiesel die Grundschule Füssen-Schwangau. Von Anfang an wies sie auf die Platzprobleme hin, die im Gebäude in Füssen herrschen: Es fehlt an Fachräumen und zuletzt auch an Klassenzimmern – momentan werden Grundschüler im Gymnasium und in der Berufsschule unterrichtet. Drei Bürgermeistern trug Kiesel ihren Wunsch nach einer Erweiterung des Schulgebäudes vor, unter Paul Iacob wurde die Realisierung schließlich angepackt.

Lösung für Holzbauwerk?

Doch das ging anfangs nicht ohne Pannen ab: Wie mehrfach berichtet, kaufte der Bürgermeister per Eilentscheidung zunächst eine Holzkonstruktion für die Erweiterung.

Da die Gesamtkosten bei diesem Vorhaben aber in die Höhe schnellten, vollzog der Stadtrat eine Kehrtwendung und sprach sich für einen Anbau in Massivbauweise aus.

Nun hockt die Stadt weiter auf dem rund 185 000 Euro teuren Holzbauwerk. Der Rathaus-Chef ist aber zuversichtlich, das Problem lösen zu können: 'Ich gehe davon aus, dass wir bis zum Jahresende eine andere Verwendung für diese Konstruktion finden', sagte er gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Weitere Details nannte er nicht.

Seit gestern wird nun eifrig an der Erweiterung in Massivbauweise gearbeitet.

'Wenn’s normal läuft, sind wir bis Schuljahresbeginn fertig', versicherte Architekt Werner Lehrburger, der ein großes Lob für das Bauunternehmen Hubert Schmid parat hatte: Die Firma habe ohne jede Vorlaufzeit sofort die Baustelle eingerichtet, um keine Zeit zu vergeuden. Bürgermeister Iacob hofft nun, dass die milde Witterung anhält und kein Schneefall die Bauarbeiten ausbremst.

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