Jubiläum
Ehepaar Schwarz seit 25 Jahren als Mesner im Einsatz

Der Gottesdienst am Sonntag in Trauchgau war nicht nur eine Eucharistiefeier im kirchlichen Sinn, sondern auch eine feierliche Danksagung der Pfarrgemeinde an Gertrud und Richard Schwarz. Die Eheleute sind seit 25 Jahren Mesner der Pfarrkirche St. Andreas und feierten ihr Jubiläum.

Pfarrer Markus Dörre verlas zunächst eine Botschaft von Bischof Dr. Konrad Zdarsa, die sich mit der Weichenstellung und der pastoralen Arbeit der Kirche auseinandersetzt und Gemeinsamkeiten herausstellt. In seiner Laudatio auf das Mesnerehepaar ging Pfarrer Dörre auf die vielen Jahre segensreicher Arbeit ein. «Sie waren der erste Einheimische, den ich vor einem Jahr kennengelernt habe. Als ich aus der Kirche kam, sprachen sie mich an, ich möge doch mein Auto wegfahren, damit sie mit dem Traktor aus dem Hof fahren können.» Darauf entstand ein gutes Gespräch über die Zukunft der Kirche mit den neuen Pfarreiengemeinschaften. «Es beeindruckten ihre Weitsicht und ihre Sorgen um die Kirche. Sie beide sind ein Glücksfall für die Pfarrei. Sie sind der ruhende Pol. Sie nehmen Anteil, helfen, wo sie nur können, und beraten bei Beerdigungen mit zurückhaltender Pietät.

Ihre Frau Gertrud hält ihnen den Rücken frei, sorgt für eine saubere Kirche, wäscht die Kirchenwäsche und nimmt ihnen Arbeit ab - dafür ein herzliches Vergelts Gott.»

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Stefan Christa, schloss sich an: «Auch wir dürfen uns beglückwünschen, solch ein Mesnerehepaar in unserer Kirchengemeinde zu haben. Richard Schwarz kann alles, er macht alles, er repariert alles. Wir wünschen und hoffen, dass Ihr beide gesund bleibt und noch lange Jahre diesen segensreichen Dienst miteinander tun könnt.» Im Anschluss verlieh der Dekanatsleiter der Mesner, Alois Andraschky, das Mesnerabzeichen in Silber mit Urkunde für Anerkennung treuer Dienste im Gotteshaus zu St. Andreas an Richard Schwarz und einen Blumenstrauß an Ehefrau Gertrud.

Der Kirchenchor gab der kleinen Feier mit sakralen Liedern den würdigen Rahmen. Richard Schwarz erzählte, dass er und seine Frau ins Amt «geschliddert» seien. Als ihr Sohn Ministrant war, habe man keinen Mesner gehabt. Schwarz dachte sich: «Dös übernehm i und probiers mal.» Am Anfang sei es nicht immer leicht gewesen, da Schwarz noch arbeiten ging und seine Frau besonders an Werktagen einspringen musste. «Dieses Amt mit den zahlreichen Überstunden kann man nicht bezahlen, das muss man gerne - und mit Liebe machen», erklärt Schwarz den Antrieb der Eheleute.

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