Prozess
Ehemaliger Geschäftsführer des Füssener Festspielhauses steht nach verschleppter Insolvenz vor Gericht

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Lange Zeit hat der heute 72-Jährige in Blickweite zu Schloss Neuschwanstein an einem Luftschloss gebaut. Obwohl die Zahlen längst dagegen sprachen und das Geld an allen Ecken und Enden fehlte, gab der Geschäftsführer und Mit-Gesellschafter des Füssener Festspielhauses den Glauben an das Prestige-Objekt am Ufer des Forggensees nicht auf. Ab 2015 sah er sich und das Musiktheater auf einem guten Weg – mit den Veranstaltungen, die dort stattfanden und mit dem Musical über den „Märchenkönig“ König Ludwig II, das wieder Geld in die Kassen spülen sollte.

Doch seine Hoffnung, das Haus doch noch zu retten oder es zu verkaufen, zerplatzte. Im September 2016 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Es ist in der Geschichte des seit zwei Jahrzehnten bestehenden Hauses das insgesamt dritte. Am Montag wurde der ehemalige Geschäftsführer zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro verurteilt. Weil er zwei Jahre lang Waren und Dienstleistungen gekauft hatte, die er nicht zahlen konnte. Weil er keine Bilanzen aufgestellt und trotz der prekären Situation keinen Insolvenzantrag gestellt hatte.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe unserer Zeitung vom 15.01.2019.

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Autor:

Birgit Schindele aus Kempten

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